Solide Steigfähigkeit und sauberes Schnittbild
Nun lief alles glatt: Der Roboter umfuhr das große Rasenstück zweimal und hatte dann die erste Karte fertig. Auch ein zweites Rasenstück auf unserem Testgelände südlich von Berlin, das durch einen Weg vom anderen getrennt ist, ließ sich am nächsten Tag nachträglich einfach vermessen. Wir durchsteuerten den zwölf Meter langen und 80 bis 160 Zentimeter breiten Weg, ohne anzustoßen. Diesmal gelang der Wechsel in den automatischen Kartografiermodus sofort, damit war die Installation abgeschlossen.
Zur Erinnerung: Die Roboter von Navimow arbeiten ohne Begrenzungsdraht und der Rasenschnitt wird direkt so zerkleinert, dass er als Dünger liegen bleiben kann.
Es empfiehlt sich, die Rasenkanten zuvor mit einem Rasentrimmer abzumähen, damit der Roboter hochstehende Wild(un)kräuter nicht für Blumen hält und umfährt.
In der Pro-Variante besitzt der i210 Lidar einen Allradantrieb. Die Steigfähigkeit liegt hier bei 55 Prozent. In den ersten zwei Tagen des Betriebs hatten wir mit Festfahren keine Probleme. Am dritten Tag saß der Roboter jedoch bereits einmal fest, nachdem wir alle Randbegrenzungen in der Software minimiert hatten.
Weniger Nacharbeiten beim Kantenmähen
Das Schnittbild ist gewohnt sauber und lässt sich in einer Mähhöhe von 2 bis 7 cm per App verstellen. Auch das neue, hellere Farbdisplay auf der Oberseite des Roboters ist ein Fortschritt.
Wie bei der gesamten i-Serie ist der Mähteller mittig platziert, wodurch bei Kanten ein schmaler Randstreifen stehen bleibt. Beim Navimow i210 Lidar Pro lässt sich hier jedoch in der Software fein einstellen, sehr nah an den Rand heranzufahren, wodurch weniger Nacharbeiten nötig sind. Das hatte jedoch zur Folge, dass der 17,35 kg schwere Roboter sich am Rasenrad festfuhr, und wir ihn mühsam zur Ladestation zerren mussten.
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