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Segmentierungen: Vodafone muss erneut viele Nodesplits durchführen

Damit weniger Kunden an einem Port hängen, hat Vodafone im Januar in seinem Kabelnetz viele Segmentierungen gestartet. Es geht um rund 300.000 Haushalte.
/ Achim Sawall
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Koax- und Glasfaser (Bild: Vodafone Deutschland)
Koax- und Glasfaser Bild: Vodafone Deutschland

Vodafone hat im Januar mehrere größere Segmentierungen in seinem Koaxialkabelnetz vorgenommen. Das gab der Kabelnetzbetreiber am 3. Februar 2022 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Unter anderem in Cloppenburg, Döbeln, Bad Kreuznach, Bonn oder Wilhelmshaven wurden segmentiert. Auch in Mainz wurde begonnen, das Netz großflächig durch einen höheren Glasfaseranteil zu verbessern. Rund 45.000 Kabel-Haushalte kommen dort in die Segmentierung.

In Wiesbaden und Hannover führt Vodafone nach eigenen Angaben vergleichbare Großprojekte durch. Im Zuge des Tiefbaus werden gleich mehrere der Netzsegmentierungen in unterschiedlichen Netzbereichen durchgeführt. Für weitere Städte wie Bonn, Bremen, Essen und Nürnberg hat Vodafone breitflächige Segmentierung angekündigt. Insgesamt seien es mehr als 300.000 Kabel-Haushalte, die vom Ausbau in den Städten profitieren.

Vodafone: Verstärkerpunkte zu Fibernodes

"Die Arbeiten ziehen sich über mehrere Monate hin und haben vielerorts gerade erst begonnen" , sagte Vodafone-Sprecher Helge Buchheister Golem.de auf Anfrage.

Bei Kabelnetzbetreibern teilen sich viele Kunden eine Leitung. "Das heißt, im baumförmigen Netz hängen manchmal 50 oder auch 200 Kunden an einem Port und teilen sich die Bandbreite" , sagte Ralph Leppla , Squad Leader im Network Innovation Center der Deutschen Telekom, im November 2021.

Netzsegmentierungen bedeuten die Verkleinerung der Anzahl der Kunden, die sich einen Netzknoten teilen müssen. Verstärkerpunkte werden in Fibernodes umgewandelt und neue Hauptverteiler (Aggregationspunkte) errichtet, die per Glasfaser angeschlossen sind.


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