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Schiffe müssen sauberer werden

Derzeit sind die großen Seefrachter große Umweltverschmutzer. Sie betreiben ihre Maschinen auf See mit Schweröl, einem Rückstandprodukt der Rohölverarbeitung. Schweröl hat einen hohen Anteil an Schwefel und anderen Schadstoffen. Viele Schiffe haben keine Filteranlagen und emittieren deshalb in großer Menge Feinstaub, Ruß, Schwefeloxide und Stickoxide.

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Künftig müssen die Schiffe strengere Richtlinien einhalten: Derzeit darf der Treibstoff einen Schwefelgehalt von 3,5 Prozent haben. Ab 2020 gilt eine neue Obergrenze von nur noch 0,5 Prozent. Zudem hat die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (International Maritime Organization, IMO) der Vereinten Nationen im April beschlossen, bis 2050 die Kohlendioxidemissionen von Schiffen um mindestens die Hälfte gegenüber den Werten aus dem Jahr 2008 zu senken.

Natürlich könnten Schiffe mit Kohlendioxid-neutralem, synthetischem Kraftstoff betrieben werden. Durch solche Umweltauflagen werden aber auch alternative Antriebe für Schiffe attraktiver. Dazu gehören beispielsweise Hybrid- oder Elektroantriebe. Gerade Norwegen setzt stark auf Elektroschiffe, etwa im Fährbetrieb. Es wird aber auch ein elektrisches Frachtschiff, die Yara Birkeland, gebaut.

"Einen Fjord zu überqueren ist das eine", sagt Lade. Das dauere maximal 20 Minuten. "Sobald man auf der anderen Seite angekommen ist, kann man anfangen, die Akkus zu laden." Um den Atlantik zu überqueren, ist das aber nicht das richtige Konzept. Brennstoffzellen könnten als Energielieferant für Schiffe eingesetzt werden.

Schließlich wird der Wind wieder entdeckt, der jahrhundertelang der wichtigste Antrieb für Schiffe war. Neben dem Vindskip ist das etwa das Hamburger Unternehmen Sky Sails, das vor einigen Jahren eine Art Lenkdrachen vorstellte. Er ist am Bug eines Schiffes befestigt und wird bei günstigem Wind steigen gelassen. So unterstützt der Drache den konventionellen Schiffsmotor.

Das finnische Unternehmen Norsepower hat einen Flettner-Rotor entwickelt. Das sind Zylinder, die auf dem Deck installiert werden. Sie rotieren, lenken dadurch einen Teil der vorbeiströmenden Luft ab und beschleunigen sie. Auf der Seite, wo die Luft schneller strömt, entsteht ein Unterdruck, auf der anderen, wo die Luft langsamer strömt, ein Überdruck. Das erzeugt eine Kraft, die quer zum Luftstrom wirkt und die das Schiff antreibt.

Derzeit sind das alles noch keine serienreifen Systeme. Doch mit den Klimazielen für das Jahr 2050 hat die IMO neue Fakten geschaffen. "Durch ein solches langfristiges Ziel wird Zukunft mitgestaltet. Jeder weiß dann, worauf es ankommt", sagt Lade. "Wenn Schiffe mit niedrigen Emissionen auf dem Markt zu einem wettbewerbsfähigen Preis angeboten werden, gewinnen sie das Angebot."

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 Ein digitales Vindskip
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berritorre 10. Aug 2018

Wollte jetzt schon schreiben, 4l auf 100km für ein Containerschiff??? Hatte vorher echt...

Der Korrektor 07. Jul 2018

Bitte bitte bitte verwendet diese klassisch falsche Erklärung zum Auftrieb nicht mehr...

Thobar 05. Jul 2018

Falsch. Es wirkt als Segel von 18° bis 180° - auf beiden Seiten. Es sind von 360° somit...

VigarLunaris 04. Jul 2018

man hat erkannt das man den Wind nutzen kann, um Schiffe anzutreiben. "..Die erste...

Tommy-L 03. Jul 2018

Etwas kreativen Spielraum gibt es schon. Da es aber um potentiellen Steuereinnahmen geht...


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