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Seelow: Tele Columbus baut sein Netz aus

Das angeschlagene Unternehmen Tele Columbus baut sein Netz wieder aus. Firmenchef Timm Degenhardt will dort wachsen, wo sich die Kabelversorgung auf das reine Fernsehsignal beschränkt hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Shop des Betreibers in Lübbenau
Shop des Betreibers in Lübbenau (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Tele Columbus (Pÿur) baut für rund 1.500 Haushalte der ostbrandenburgischen Kreisstadt Seelow das Netz aus. Das gab der Kabelnetzbetreiber bekannt. Unternehmenssprecher Mario Gongolsky sagte Golem.de auf Anfrage: "Es kommt eine neue Kopfstelle und die Netzebene 3 wird Glas, also FTTB (Fiber To The Building)." Bisher beschränkte sich die Kabelversorgung auf das reine Fernsehsignal, das Netz war also nicht rückkanalfähig.

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Der Ausbau erfolgt vom Frankfurter Antennen- und Kommunikationsservice (FAKS), ein Unternehmen, das zu Tele Columbus gehört. Ab der zweiten Jahreshälfte 2019 werden in den angeschlossenen Haushalten Dienste wie TV, Telefon und Internet zur Verfügung stehen. Für die rund 5.500 Bürger von Seelow sind heute Datenübertragungsraten von maximal 16 MBit/s verfügbar, Pÿur bringt künftig bis zu 400 MBit/s nach Seelow.

Mit dem Stadtnetz in Seelow bauen die Unternehmen der Tele-Columbus-Gruppe aktuell ein halbes Dutzend Städte und Gemeinden im Land Brandenburg nach diesem Prinzip aus.

Tele Columbus hofft nicht auf Übernahme

Die Aktie des Unternehmens hat seit Jahresbeginn rund 70 Prozent ihres Wertes eingebüßt, es gab Netzstörungen, Kunden gingen verloren. "Es ist nicht unser Ziel, übernommen zu werden", sagte Tele-Columbus-Chef Timm Degenhardt der Nachrichtenagentur Reuters. Degenhardt kündigt an, das Netz weiter auszubauen. Angesichts der vergleichsweise geringen Internetversorgung der rund 3,6 Millionen Tele-Columbus-Kunden wolle man vor allem in diesem Bereich wachsen.

United Internet ist mit gut einem Viertel größter einzelner Anteilseigner des drittgrößten Kabelnetzbetreibers. Das Unternehmen mit Marktkapitalisierung von rund 333 Millionen Euro hat Schulden in Höhe von 1,4 Milliarden Euro.



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M.P. 19. Sep 2018 / Themenstart

In der Regel sind das isolierte Inselnetze, die noch keine Glasfaser-Programmzuführung...

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