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Seekabel: Facebook investiert in 54,8-TBit/s-Kabel

Facebook wird sich an dem Konsortium beteiligen, das seine Seekabel von Malaysia nach Südkorea und Japan baut. Außer Facebook sind nur Telekommunikationskonzerne in dem Konsortium.
/ Achim Sawall
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Facebook-Chef Mark Zuckerberg (l.) und Japans Premierminister Yoshihiko Noda am 29. März 2012 (Bild: Yuriko Nakao/AFP/Getty Images)
Facebook-Chef Mark Zuckerberg (l.) und Japans Premierminister Yoshihiko Noda am 29. März 2012 Bild: Yuriko Nakao/AFP/Getty Images

Facebook investiert in ein Seekabel, das von Malaysia nach Südkorea und Japan geführt wird. Das berichtet die BBC auf ihrer Website(öffnet im neuen Fenster). Das Seekabel soll laut Planungen im Juni 2014 in Betrieb genommen werden und über eine Kapazität von insgesamt 54,8 TBit/s verfügen.

"Unsere Investition in dieses Kabel wird dazu beitragen, unser Wachstum in Südasien zu verstärken, weil es ermöglicht, eine bessere Nutzererfahrung für eine größere Zahl der Facebook-Nutzer in Ländern wie Indien, Indonesien, Malaysia, den Philippinen, Hongkong und Singapur zu bieten", sagte ein Facebook-Sprecher der BBC. Angaben zur Höhe der Investition Facebooks machte er nicht. Das Konsortium werde einen Betrag von 450 Millionen US-Dollar investieren.

Die NTT Communications gab im Dezember 2011 bekannt, dass sie gemeinsam mit zahlreichen weiteren Telekommunikationsbetreibern aus Asien am 20. Dezember 2011 einen Vertrag über die Konstruktion und Wartung des Asia Pacific Gateway (APG) unterzeichnet hat. Im Netzwerk wird zunächst die Wellenlängentechnologie mit 40 GBit/s zum Einsatz kommen. Außerdem wird es speziell auf eine Wellenlängentechnologie mit 100 GBit/s ausgelegt, um zukünftig eine noch höhere Kapazität bieten zu können.

Das Asia Pacific Gateway (APG) werde Länder und Regionen im Osten Asiens verbinden, darunter Südkorea, Japan, das chinesische Festland, Taiwan, Hongkong, Vietnam, Thailand und Singapur. Neben der japanischen NTT Com sind Chunghwa Telecom (Taiwan), KT Corporation (Südkorea), China Telecom, China Unicom und weitere Betreiberunternehmen an dem Projekt beteiligt. "Die Kabelführung wurde sorgfältig geplant, um Schäden durch Naturkatastrophen wie Erdbeben und Taifune vorzubeugen", erklärte NTT Com.


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