Abo
  • Services:

Seeed Rephone: Modulares Open-Source-Telefon sucht Unterstützer

Der chinesische Hersteller Seeed sucht Unterstützer für sein modulares Telefon Rephone, das auf Open-Source-Komponenten basiert. Das Telefon eignet sich nicht nur zum Telefonieren, sondern erlaubt aufgrund der Modularität und der geringen Größe der Teile auch weitere Spielereien.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Rephone mit Touchscreen
Das Rephone mit Touchscreen (Bild: Seeed)

Die Crowdfunding-Kampagne des chinesischen Herstellers Seeed für sein modulares Telefon Rephone hat gerade erst begonnen, das Finanzierungsziel ist allerdings schon erreicht: Über 1.300 Unterstützer haben sich bereits gefunden, die gesetzte Marke von 50.000 US-Dollar ist bereits deutlich überschritten worden.

Stellenmarkt
  1. Beckhoff Automation GmbH & Co. KG, Verl
  2. Bosch Gruppe, Grasbrunn

Rephone ist im Kern ein Telefonmodul, das wahlweise als GSM-Variante mit Bluetooth LE oder als UMTS-Version ohne Bluetooth verfügbar sein wird. Die Platine ist in etwa so groß wie ein Zwei-Euro-Stück, beinhaltet aber alle für die mobile Kommunikation erforderlichen Komponenten.

  • Für das Touchscreen-Kit gibt es eine Hülle aus verstärktem Papier. (Bild: Seeed)
  • Dank der geringen Größe der Module lassen sich zahlreiche Einsatzzwecke finden. (Bild: Seeed)
  • Die Papierhülle des Rephones (Bild: Seeed)
  • Das Rephone und seine Module (Bild: Seeed)
  • Das Rephone mit Touchscreen (Bild: Seeed)
Das Rephone und seine Module (Bild: Seeed)

Die Grundeinheit kann durch zahlreiche weitere Module erweitert werden, wie etwa einen Touchscreen, Sensoren, einen NFC-Chip, einen GPS-Empfänger oder eine LED-Einheit. Die Zusatzmodule können auf verschiedene Weise angeschlossen werden: Die einfachste stellen dabei die Flachbandkabel dar, die einfach eingesteckt werden müssen.

Verbindung auch über Lötkontakt möglich

Für stabilere Verbindungen besitzen die Module auch Lötkontakte, über leitendes Garn lassen sie sich ebenfalls verbinden. Auch auf ein Breadboard lassen sich die Rephone-Module einfach aufstecken. Für Projekte mit Touchscreen bietet Seeed ein Gehäuse aus kräftigem Papier an, das auch bemalt werden kann.

Aufgrund der Größe und der unkomplizierten Verbindung sind zahlreiche Nutzungsszenarien für Rephone denkbar: Diese reichen vom Einsatz als Telefon bis hin zur Einbindung in ein Internet-of-Things-System. Mit entsprechenden Sensoren bestückt lässt sich das Basismodul etwa unauffällig an einem Fahrrad befestigen. Wird das Rad bewegt, kann Rephone eine Nachricht an den Nutzer senden. Dies lässt sich über eine Integration in IFTTT erreichen.

Die Rephone-Macher veröffentlichen zusätzlich ein SDK, womit das Telefon in andere Projekte eingebunden werden kann. Wer sich mit Programmierung nicht auskennt, kann auch ein eigenes Drag-and-Drop-System verwenden.

Unterstützung ab 12 US-Dollar

Unterstützer können bei der Finanzierung des Projekts auf Kickstarter das Grundmodul mit GSM-Unterstützung und Bluetooth LE für 12 US-Dollar wählen, das UMTS-Modul kostet 29 US-Dollar. Das Create-Kit mit Touchscreen und Papiergehäuse kostet 39 US-Dollar, das Extension Pack mit zahlreichen Sensoren 59 US-Dollar. Hier ist dann allerdings kein Grundmodul enthalten.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Crucial 240-GB-SSD 29,90€)
  2. (u. a. Seagate 6-TB-HDD extern 110,99€, Transcend 480 GB Jetdrive 820 PCIe 198,99€)
  3. (u. a. Ultimate Ears BOOM 2 84€)
  4. (u. a. Roomba e5 399€)

Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
IT: Frauen, die programmieren und Bier trinken
IT
Frauen, die programmieren und Bier trinken

Fest angestellte Informatiker sind oft froh, nach Feierabend nicht schon wieder in ein Get-together zu müssen. Doch was ist, wenn man kein Team hat und sich selbst Programmieren beibringt? Women Who Code veranstaltet Programmierabende für Frauen, denen es so geht. Golem.de war dort.
Von Maja Hoock

  1. Software-Entwickler CDU will Online-Weiterbildung à la Netflix
  2. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  3. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp

Bootcamps: Programmierer in drei Monaten
Bootcamps
Programmierer in drei Monaten

Um Programmierer zu werden, reichen ein paar Monate Intensiv-Training, sagen die Anbieter von IT-Bootcamps. Die Bewerber müssen nur eines sein: extrem motiviert.
Von Juliane Gringer

  1. Nordkorea Kaum Fehler in der Matrix
  2. Security Forscher können Autoren von Programmiercode identifizieren
  3. Stack Overflow Viele Entwickler wohnen in Bayern und sind männlich

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    •  /