Abo
  • Services:

Security: Symantec-Aktien nach interner Untersuchung unter Druck

Die Sicherheitsfirma Symantec untersucht einen mysteriösen internen Vorfall, der Börsenkurs reagiert darauf deutlich. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen sein Zertifikatsgeschäft abgestoßen.

Artikel veröffentlicht am ,
Logo von Symantec
Logo von Symantec (Bild: Symantec)

Die Aktien der Sicherheitsfirma Symantec sind nach Bekanntwerden einer internen Untersuchung unter Druck geraten und zwischenzeitlich um fast 30 Prozent des Vortageswertes gefallen. Zuvor hatte das Unternehmen der US-Börsenaufsicht SEC (Securitys and Exchange Commission) mitgeteilt, dass nach nicht näher bezeichneten Hinweisen eines ehemaligen Mitarbeiters eine interne Untersuchung eingeleitet worden sei, die den Börsenwert beeinflussen könne.

Stellenmarkt
  1. über duerenhoff GmbH, München
  2. Logiway GmbH, Berlin

Bei der Untersuchung soll es nicht um Sicherheitslücken oder andere Probleme in Symantecs Softwarelösungen gehen. Auch Nutzerdaten sind nach Informationen von Cynthia Hiponia, Vice President for Investor Relations bei Symantec, nicht betroffen. Es könne aber sein, dass die Informationen dazu führen, dass die Resultate der Untersuchung das Finanzergebnis des Unternehmens negativ beeinflussen.

Das Unternehmen hat seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal um rund 10 Prozent gesteigert. Dabei konnte Symantec sich vor allem im Privatkundengeschäft verbessern, das wegen der sinkenden Zahl neu verkaufter Geräte schwieriger geworden ist.

Sammelklage wird vorbereitet

Rosen Law, eine Anwaltsfirma mit Schwerpunkt auf Investorenrechten, hat angekündigt, den Vorgang rund um die ausgegebenen Informationen untersuchen zu wollen, da das Unternehmen möglicherweise "grundsätzliche irreführende Unternehmensinformationen" an die Öffentlichkeit gegeben habe. Das Unternehmen will wegen der Kursverluste eine Sammelklage nach US-Recht, eine sogenannte Class Action Lawsuit, einreichen.

Symantec hat sein eigenes Geschäft in den vergangenen Jahren umstrukturiert und unter anderem das kriselnde Zertifikatsgeschäft an Digicert verkauft. Google hat Symantec-Zertifikaten das Vertrauen entzogen, zahlreiche Webseiten nutzen die Zertifikate aber trotzdem weiter.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 3,49€
  2. 59,99€ - Release 14.09.
  3. (-78%) 7,99€
  4. 7,49€

Youssarian 11. Mai 2018 / Themenstart

Ich hingegen meine, dass alle Virenscanner aller Hersteller nutzlos sind. Halbwegs...

logged_in 11. Mai 2018 / Themenstart

Norton war mal was, zu DOS-Zeiten, und in der AV-Branche waren die dann auch gut, bis...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht

Wasserstoff statt Diesel: Der Nahverkehrszug der Zukunft soll sauber fahren. Der französische Konzern Alstom hat einen Zug mit einem Brennstoffzellenantrieb entwickelt, der ohne Oberleitung elektrisch fährt. Wir sind eingestiegen.

Fahrt mit Alstoms Brennstoffzellenzug - Bericht Video aufrufen
Nissan Leaf: Wer braucht schon ein Bremspedal?
Nissan Leaf
Wer braucht schon ein Bremspedal?

Wie fährt sich das meistverkaufte Elektroauto? Nissan hat vor wenigen Monaten eine überarbeitete Version des Leaf auf den Markt gebracht. Wir haben es gefahren und festgestellt, dass das Auto fast ohne Bremse auskommt.
Ein Erfahrungsbericht von Werner Pluta

  1. e-NV200 Nissan packt 40-kWh-Akku in Elektro-Van
  2. Reborn Light Nissan-Autoakkus speisen Straßenlaternen
  3. Elektroauto Nissan will den IMx in Serie bauen

Wonder Workshop Cue im Test: Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter
Wonder Workshop Cue im Test
Der Spielzeugroboter kommt ins Flegelalter

Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Ein Test von Alexander Merz


    Oneplus 6 im Test: Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis
    Oneplus 6 im Test
    Neues Design, gleich starkes Preis-Leistungs-Verhältnis

    Das Oneplus 6 hat einen schnellen Prozessor, eine Dualkamera und ein großes Display - mit einer Einbuchtung am oberen Rand. Der Preis liegt wieder unter dem der meisten Konkurrenzgeräte. Das macht das Smartphone trotz fehlender Innovationen zu einem der aktuell interessantesten am Markt.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Android-Smartphone Neues Oneplus 6 kostet ab 520 Euro
    2. Oneplus 6 Oneplus verkauft sein neues Smartphone auch direkt in Berlin

      •  /