Fragwürdige Sicherheitsversprechen

Koolspan ist ein Unternehmen aus Bethesda in den USA. Zum NSA-Hauptquartier und zum US-Verteidigungsministerium kommt man von dort mit dem Auto in rund einer Stunde. Und auch sonst hat das Unternehmen einiges mit offiziellen Regierungsstellen zu tun: Die Verschlüsselung von Koolspan ist nach FIPS140-2 zertifiziert, einem Standard, der von der US-Normungsbehörde Nist in Zusammenarbeit mit der offiziellen kanadischen Kryptostelle Communications Security Establishment (CES) erstellt wurde. FIPS steht für Federal Information Processing Standard.

FIPS macht Sicherheitslücken melden unattraktiv

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In der Vergangenheit hatte der Sicherheitsforscher Steven Marquess Kritik an FIPS 140-2 geäußert, weil die Zertifizierung zeitaufwendig ist. Werden Sicherheitslücken gefunden, kann es bis zu einem Jahr dauern, bis eine erneute Zertifizierung erteilt wird. Wer also dauerhaft FIPS140-2-zertifizierte Produkte anbieten will, kann Sicherheitslücken nicht immer zeitnah patchen. Letztlich würde der Standard das Melden von Sicherheitslücken nicht attraktiv machen, so Marquess.

Neben der Sicherheit will Sirin auch mit einer guten Kamera punkten: Diese hat eine Auflösung von maximal 24 Megapixeln, mit Laser-Autofokus und einer f/2.0-Blende. The Verge schreibt jedoch, dass die Bilder "verwaschen und überbelichtet" seien. Der Eindruck sei "sofort wenig beeindruckend" (immediately unimpressive). Außerdem bietet die Kamera einen Drei-Ton-Blitz.

Der Akku hat eine vergleichsweise hohe Kapazität von 4.000 mAh, das 5,5 Zoll-Display eine 1440p-Auflösung, der sRGB-Farbraum soll zu 120 Prozent abgedeckt sein. Der Arbeitsspeicher hat eine Kapazität von 4 GByte, außerdem gibt es 128 GByte Speicher, einen Einschub für eine Micro-SD-Karte hingegen nicht. Auch einen Steckplatz für eine zweite SIM-Karte gibt es nicht. Wasser und Staub sollen nach IP54 abgehalten werden.

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Das Sirin-Phone ist nach Angaben von The Verge recht dick, genaue Spezifikationen dazu gibt es derzeit nicht, und mit 250 Gramm auch relativ schwer. Vielleicht ist das aber auch nicht so schlimm - denn viele der potenziellen Kunden dürften das Gerät ihren Assistenten in die Hand drücken und es nicht ständig selbst am Körper tragen.

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 Security: Sirins Supersmartphone soll nur noch 9.500 Pfund kosten
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skyynet 06. Jun 2016

Habe mal bei Qualcomm geschaut, aber nichts gefunden. Weiß jemand, welche 24 LTE Bänder...

OmranShilunte 02. Jun 2016

genau das könnte man demnach durchaus als einen "anderen" farbraum bezeichnen, auch wenn...

FreiGeistler 02. Jun 2016

AFWall+, K-9 Mail mit APG/OpenKeychain, Silence SMS, Orweb & Orbot, GnuPrivacyGuard...

Anonymer Nutzer 01. Jun 2016

"...oder so" YMMD xD Edit: Aber "supersicher" hätte auch glatt aus der...

ichbinsmalwieder 01. Jun 2016

Also entweder mein Gesprächspartner hat auch so ein Telefon (das entspräche End-to-End...



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