Security: Oracle will über 30 Lücken in Java schließen
Im Verlaufe des 15. April 2014 (US-Ortszeit) will Oracle umfangreiche Patches für Java veröffentlichen. In der Software, die kürzlich in Ausgabe 8 erschien , gibt es quer durch die vier noch unterstützten Versionen 37 Lücken, 35 davon lassen sich aus der Ferne nutzen. Oracle stuft alle Sicherheitslücken in seiner Software auf einer Skala von 1 bis 10 ein(öffnet im neuen Fenster) , mindestens eine der Java-Lücken trägt die höchste Gefahrenstufe 10. Wie viele der 37 Fehler so gravierend sind, gibt Oracle nicht an.
Die Patches erscheinen für die "Java Platform Standard Edition" , kurz Java SE, in den Versionen 5.0u61, 6u71, 7u51 und 8. Ebenso gibt es Updates für Java SE Embedded, JRockit und JavaFX. In jedem der Pakete kann eine der 37 Lücken stecken, genauer hat Oracle die Fehler noch nicht beschrieben. Das Unternehmen bezeichnet jedoch insgesamt die Updates als kritisch.
Patches für MySQL, Fusion, Peoplesoft und andere
Auch viele andere Oracle-Produkte aktualisiert das Unternehmen mit dem bevorstehenden Patch-Tag. So gibt es 2 Patches für den Datenbank-Server, die damit geschlossenen Lücken lassen sich aber nicht aus der Ferne ausnutzen. Bei 13 Lücken in der Middleware Oracle Fusion ist das aber der Fall, insgesamt gibt es für diese Software 20 Patches. Auch in Oracle MySQL stecken 14 sicherheitsrelevante Fehler, zwei davon könnten remote genutzt werden. Dabei ist aber, anders als bei Java, die Gefahrenstufe mit 6,5 geringer.
Weitere Updates gibt es für die Sun Systems Products Suite, Siebel CRM, Hyperion und Peoplesoft. Eine Zusammenfassung aller Patches(öffnet im neuen Fenster) ist bei Oracle aufgeführt, zu der genauen Art der Fehler gibt es aber noch keine Security-Advisories.
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