Abo
  • Services:
Anzeige
Stagefright ist noch immer eine große Gefahr.
Stagefright ist noch immer eine große Gefahr. (Bild: Lluis Gene/Getty Images)

Security: Neuer Stagefright-Exploit betrifft Millionen Android-Geräte

Stagefright ist noch immer eine große Gefahr.
Stagefright ist noch immer eine große Gefahr. (Bild: Lluis Gene/Getty Images)

Stagefright bedroht viele nach wie vor ungepatchte Android-Geräte weltweit, gilt aber als schwierig auszunutzen. Eine neue Technik erfordert etwas Infrastruktur, dürfte aber größere praktische Relevanz haben.

Forscher der Sicherheitsfirma Northbit haben einen neuen Exploit für Stagefright vorgestellt, der zahlreiche nach wie vor ungepatchte Android-Geräte angreifbar macht. Um den Angriff durchzuführen, werden speziell präparierte Webseiten genutzt. Der neue von den Forschern Metaphor genannte Exploit umgeht den Adress-Space-Layout-Randomization-Schutzmechanismus (ASLR) von Android.

Anzeige

Die vom Angreifer präparierte Webseite liefert ein Video aus, das den Android-Medienserver über XSS, Werbeanzeigen oder eine Drive-by-Kampagne zum Absturz bringt. Eine Javascript-Datei auf der Webseite wartet dann, bis der Medienserver neu gestartet ist und liest dann einige Informationen über das Gerät aus. Denn Angreifer müssen herausfinden, wohin im Speicher Android lib.so und libicui8n geladen hat.

Reines Parsen der Datei reicht für Exploit aus

Diese Informationen werden dann genutzt, um speziell auf das Gerät zugeschnittene Videodateien auszuliefern. Diese müssen vom Nutzer nicht geöffnet werden, der Stagefright-Exploit wird schon durch das bloße Parsing der Datei aktiviert. Um ASLR zu umgehen, muss der Angriff möglicherweise mehrfach durchgeführt werden, was mit entsprechendem Script auf der Webseite aber möglich sein dürfte. Der Exploit funktioniert nach Angaben von Northbit in den Android-Versionen 2.2 bis 4.0, die noch nicht über ASLR verfügen, außerdem sollen die Versionen 5.0 und 5.1 betroffen sein. Wer eine ältere, ungepatchte Android-Version einsetzt, kann sich durch die Aktivierung von Noscript zumindest ein wenig absichern.

Stagefright wurde im Sommer 2015 erstmals von Zimperium entdeckt, später veröffentlichten Forscher einen weiteren Exploit im Medienserver. Weil der ursprüngliche Exploit durch MMS ausnutzbar war, hatten Netzbetreiber deren Versand zwischenzeitlich deaktiviert. Zahlreiche Hersteller hatten als Reaktion monatliche Sicherheitsupdates angekündigt, doch nicht alle Unternehmen patchen tatsächlich regelmäßig.


eye home zur Startseite
Moe479 20. Mär 2016

interessiert mich auch, weil mein p6 läuft immer noch mit dem 4.4.2er stock rom.

Moe479 20. Mär 2016

... alles möglichst offen und möglichst standardisiert hersteller- und geräte...

0xDEADC0DE 20. Mär 2016

Samsung ist also schuld, dass für Firefox Add-Ons fehlen? Höchst interessant...

Proctrap 20. Mär 2016

Ich korrigiere: Es wird immer root gesagt, da er definitiv unter "system" läuft, eins...

LeoHart 19. Mär 2016

Wobei mir Adaway etwas zu unflexibel ist. Für In-App-Werbung in Odnung, für den Browser...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Raum Nürnberg
  2. Bühler Motor GmbH, Nürnberg
  3. Robert Bosch GmbH, Bühl
  4. Elumatec AG, Mühlacker bei Pforzheim


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. ab 649,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Trekstor

    Kompakte Convertibles kosten ab 350 Euro

  2. Apple

    4K-Filme in iTunes laufen nur auf neuem Apple TV

  3. Bundesgerichtshof

    Keine Urheberrechtsverletzung bei Bildersuche

  4. FedEX

    TNT verliert durch NotPetya 300 Millionen US-Dollar

  5. Arbeit aufgenommen

    Deutsches Internet-Institut nach Weizenbaum benannt

  6. Archer CR700v

    Kabelrouter von TP-Link doch nicht komplett abgesagt

  7. QC35 II

    Bose bringt Kopfhörer mit eingebautem Google Assistant

  8. Nach "Judenhasser"-Eklat

    Facebook erlaubt wieder gezielte Werbung an Berufsgruppen

  9. Tuxedo

    Linux-Notebook läuft bis zu 20 Stunden

  10. Umfrage

    88 Prozent wollen bezahlbaren Breitbandanschluss



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Parkplatz-Erkennung: Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
Parkplatz-Erkennung
Bosch und Siemens scheitern mit Pilotprojekten
  1. Community based Parking Mercedes S-Klasse liefert Daten für Boschs Parkplatzsuche

Optionsbleed: Apache-Webserver blutet
Optionsbleed
Apache-Webserver blutet
  1. Apache-Sicherheitslücke Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
  2. Open Source Projekt Oracle will Java EE abgeben

  1. Re: Ja? Wieso funktioniert dann mein Edge und die...

    elf | 17:51

  2. Re: MS-DOS 6.22

    Test_The_Rest | 17:50

  3. Re: History repeats itself

    George99 | 17:49

  4. Re: Was hat das mit "Die PARTEI" zui tun?

    deutscher_michel | 17:47

  5. Re: Backup - My Ass!!

    ArcherV | 17:45


  1. 17:49

  2. 17:39

  3. 17:16

  4. 17:11

  5. 16:49

  6. 16:17

  7. 16:01

  8. 15:37


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel