Security: Motorola will Geräte mit Graphene OS entwickeln
Im Rahmen des Mobile World Congress (MWC) 2026 in Barcelona haben Motorola und die Graphene OS Foundation eine Kooperation angekündigt. Zusammen wolle man "die Sicherheit von Smartphones verbessern" und gemeinsam Geräte entwickeln, die mit Graphene OS laufen.
Graphene OS ist ein Android-Fork, der auf AOSP basiert und auf Datenschutz und Sicherheit ausgelegt ist. Dazu gehören die Möglichkeit des Sandboxings sowie Änderungen bei den Berechtigungen.
Motorola will seine Erfahrungen mit Lenovos Think-Shield-Sicherheitslösungen in die Partnerschaft einbringen. In den kommenden Monaten wollen Motorola und die Graphene OS Foundation "ihre Zusammenarbeit im Bereich der Forschung, der Softwareverbesserungen und neuer Sicherheitsfunktionen" fortsetzen.
Nähere Details zum Projekt sind noch unbekannt
Wann genau ein etwaiges neues Gerät erscheinen wird, ist noch nicht bekannt. Auch ist unbekannt, ob Motorola und die Graphene OS Foundation an einer neuen Android-Version arbeiten oder ob Motorola seine eigenen Smartphones mit Graphene OS herausbringt – das gegebenenfalls an bestimmte Funktionen von Motorola-Geräten angepasst wird.
"Wir freuen uns sehr über die Partnerschaft mit Motorola, um das branchenführende, auf Datenschutz und Sicherheit ausgerichtete mobile Betriebssystem von Graphene OS in deren Smartphones der nächsten Generation zu integrieren" , erklärt ein Sprecher der Graphene OS Foundation. Diese Aussage klingt eher danach, dass Motorola Smartphones mit Graphene OS ausliefert.
Motorola will weitere Details zur Arbeit mit der Graphene OS Foundation "im Laufe der Partnerschaft" bekanntgeben. Einen genaueren Zeitplan gibt es zum aktuellen Zeitpunkt offenbar noch nicht.
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