Abo
  • Services:

Security: Metasploit 5.0 verbessert Datenbank und Automatisierungs-API

Das freie Framework für Penetrationstests Metasploit ist in Version 5.0 erschienen. Die erste Hauptversion des Security-Werkzeugs seit acht Jahren verbessert den Zugriff auf Interna und die Sprachunterstützung.

Artikel veröffentlicht am , /Ulrich Bantle/Linux Magazin
Metasplot soll Sicherheitslücken finden und so wie ein Schild vor Angriffen schützen.
Metasplot soll Sicherheitslücken finden und so wie ein Schild vor Angriffen schützen. (Bild: Ardfern/CC-BY-SA 3.0)

Mit Hilfe des freien Metasploit-Frameworks ist es schneller möglich, ungepatchte Sicherheitslücken aufzufinden und Penetrationstests durchzuführen, um die eigenen Systeme besser schützen zu können. Mit der nun verfügbaren Version 5.0 von Metasploit erscheint erstmals seit 2011 eine neue Hauptversion des Frameworks, die einige neue Funktionen mitbringt.

Stellenmarkt
  1. h + p hachmeister + partner GmbH & Co. KG, Bielefeld
  2. Wirtgen GmbH, Windhagen

Die Entwickler bezeichnen die neue Ausgabe als Kulmination der jahrelangen Arbeit zwischen den Veröffentlichungen. Entsprechend umfangreich sind die Neuerungen in Metasploit 5.0. In der Ankündigung berichten die Anbieter des Testframeworks unter anderem von einer neuen Datenbanknutzung. So lasse sich die Postgresql-Datenbank von Metasploit nun auch als RESTful-Service ausführen. Das ermögliche die direkte Interaktion von mehreren Konsolen und sogar externe Werkzeuge mit der Datenbank, so die Entwickler.

Verbessert hat das Team eigenen Angaben zufolge auch die Automatisierungs-API. Zusätzlich zu dem hauseigenen und über Jahre genutzten Netzwerkprotokoll enthält Metasploit nun eine übliche Webschnittstelle. Diese neue JSON-RPC-API sehen die Entwickler als willkommenen Zusatz für Nutzer, die Metasploit mit neuen Werkzeugen integrieren wollen.

Metasploit liefert in Version 5.0 außerdem eine erweiterte Sprachunterstützung und bietet nun Sprachmodule für Go, Python und Ruby. Das Entwicklerteam hat für Version 5.0 darüber hinaus einen instabilen Entwicklungszweig genutzt, um neue Funktionen schneller einpflegen und testen zu können. Das habe die Entwicklung der stabilen Versionen von Metasploit vereinfacht. Weitere Details finden sich in der Ankündigung. Metasploit 5.0 steht zum Download über Github bereit.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 99,99€ (versandkostenfrei)

Folgen Sie uns
       


Kompaktanlage mit Raspi vernetzt

Wie kann eine uralte Kompaktanlage aus den 90er Jahren noch sinnvoll mit modernen Musik- und Videoquellen vernetzt werden?

Kompaktanlage mit Raspi vernetzt Video aufrufen
Google: Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an
Google
Stadia tritt gegen Gaming-PCs, Playstation und Xbox an

GDC 2019 Google streamt nicht nur so ein bisschen - stattdessen tritt der Konzern mit Stadia in direkte Konkurrenz zur etablierten Spielebranche. Entwickler können für ihre Games mehr Teraflops verwenden als auf der PS4 Pro und der Xbox One X zusammen.
Von Peter Steinlechner


    Flugzeugabsturz: Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb
    Flugzeugabsturz
    Boeing 737 MAX geht wegen Softwarefehler außer Betrieb

    Wegen eines bekannten Softwarefehlers wird der Flugbetrieb für Boeings neustes Flugzeug fast weltweit eingestellt - Die letzte Ausnahme war: die USA. Der Umgang der amerikanischen Flugaufsichtsbehörde mit den Problemen des neuen Flugzeugs erscheint zweifelhaft.

    1. Boeing Rollout der neuen 777X in wenigen Tagen
    2. Boeing 747 Der Jumbo Jet wird 50 Jahre alt
    3. Lufttaxi Uber sucht eine weitere Stadt für Uber-Air-Test

    Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
    Geforce GTX 1660 im Test
    Für 230 Euro eine faire Sache

    Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

    1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
    2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
    3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

      •  /