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Security:
KI-Gateways als Eintrittstür

Ein KI-Gateway bündelt die Schlüssel zu allen Modellen. Warum das zum Risiko wird, und worauf Teams achten müssen.
/ Steffen Zahn
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Wer ein KI-Gateway wie LiteLLM übernimmt, dem stehen quasi alle Türen offen. (Bild: AlanDavidRobb/Pixabay)
Wer ein KI-Gateway wie LiteLLM übernimmt, dem stehen quasi alle Türen offen. Bild: AlanDavidRobb/Pixabay

Immer mehr Unternehmen leiten ihren Zugriff auf KI-Modelle über ein zentrales Gateway. Ein solches Werkzeug sitzt zwischen den eigenen Anwendungen und den Anbietern wie OpenAI, Anthropic oder Mistral und spricht nach außen ein einheitliches Format. Das spart Aufwand, denn die Anwendungen müssen nur eine Schnittstelle kennen, und der Wechsel des Modells wird zur Konfigurationssache. Das verbreitetste dieser Werkzeuge ist LiteLLM, ein quelloffener Proxy, den viele Teams für ihre selbst gehostete KI-Infrastruktur einsetzen. Diese zentrale Rolle macht das Gateway zu einer der sensibelsten Stellen im ganzen Stack.

Im Juni 2026 zeigte sich das: Mit CVE-2026-42271 wurde eine Schwachstelle in LiteLLM bekannt, die in bestimmten Testfunktionen der Software steckt und einen Wert von 8.8 auf der Skala CVSS trägt, dem gängigen Bewertungssystem für Schwachstellen. Die US-Sicherheitsbehörde Cisa (Cybersecurity and Infrastructure Security Agency) führt sie seit dem 8. Juni im Katalog der aktiv ausgenutzten Lücken. In Verbindung mit einer zweiten Schwäche wird daraus nach Einschätzung der Sicherheitsfirma Horizon3.ai ein unauthentifizierter Weg zur Codeausführung. Der eigentliche Punkt liegt aber nicht in dieser einen Lücke. Wir zeigen, warum KI-Gateways zum lohnenden Ziel werden, was bei LiteLLM im Juni geschah, und was Teams vor dem Produktivbetrieb prüfen sollten.

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