Security: Hacker veröffentlichen Daten nach Angriff auf Stadt Witten

Nach dem Angriff auf die Stadt Witten ist nicht nur die Verwaltung offline. Es sind wohl auch Daten abgeflossen, die nun veröffentlicht wurden.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Das Rathaus Witten
Das Rathaus Witten (Bild: Mathias Bigge, Mbdortmund, Wikimedia/CC-BY-SA 2.5)

Nachdem bei einem Hackerangriff erbeutete Daten der Stadt Witten im Darknet veröffentlicht wurden, ruft der Bürgermeister zu Wachsamkeit auf. Wer einen Anruf oder eine E-Mail von unbekannter Seite erhalte, solle sich im Zweifel an die Behörden oder die Polizei wenden, sagte Bürgermeister Lars König (CDU) in einer Videobotschaft auf Twitter am 17. November.

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Die Verwaltung der Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis war vor knapp einem Monat Opfer eines großangelegten IT-Angriffs geworden. Die IT-Systeme fielen komplett aus und waren nicht nutzbar. Seither hat die Stadt kontinuierlich überwacht, ob möglicherweise abgeflossene Daten veröffentlicht werden, und wurde am 16. November fündig.

"Wir sind seit gestern damit beschäftigt, diese Daten auszuwerten", sagte König. Wo besonders sensible Daten betroffen sein könnten, bemühe man sich, die Menschen direkt zu kontaktieren. "Dies wird allerdings nicht in jedem Fall möglich sein, da das Datenvolumen zwar gemessen am gesamten Datenbestand der Stadt Witten sehr klein ist, nichtsdestotrotz aber aus einer Vielzahl von einzelnen Textdokumenten besteht." Er hoffe, der möglicherweise entstehende Schaden durch die Veröffentlichung der Daten bleibe gering.

Angriff führt zu Abfluss von Daten

Am Dienstag hat die Stadt über die im Darknet entdeckten Dokumente informiert. Ein Abfluss ganzer Datensätze aus den Datenbanken der Verwaltung, etwa Meldedatensätze, sei nicht erkennbar, hieß es. Es sei allerdings "völlig unklar", ob die kriminellen Hacker weitere Daten veröffentlichen werden.

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Laut dem aktuellen Lagebericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nutzen Kriminelle, die etwa Ransomware-Angriffe durchführen, vermehrt weitere Techniken, um ihren Forderungen nach Zahlung einer Lösegeldsumme Nachdruck zu verleihen. Dazu gehört das Veröffentlichen von Daten, die auch Dritte betreffen und nicht das angegriffene Ziel selbst. Das scheint im Fall der Stadt Witten offenbar zu geschehen.

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