• IT-Karriere:
  • Services:

Security: Hacker nehmen sich das Blackphone vor

Hacker haben sich das Blackphone vorgenommen und einige Fehler entdeckt. Einer ist längst behoben, andere erfordern einen physischen Zugriff auf das Smartphone und eine Eingabe des Benutzers.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Blackphone
Das Blackphone (Bild: Blackphone)

Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis das als sicher beworbene Blackphone einer genauen Sicherheitsüberprüfung unterzogen wird. Die Hacker-Konferenzen Black Hat 2014 und Def Con 22 boten der Gruppe @TeamAndIRC Gelegenheit, ihre Untersuchungen publik zu machen. Sie hätten das Smartphone in 5 Minuten geknackt, hieß es. Dabei hatten die beiden Unternehmen Silent Circle und Geeksphone ihr in Kooperation hergestelltes Blackphone als besonders sicher beworben. Die Fehler stellten sich als wenig gravierend heraus. Einer sei längst behoben worden, sagte Silent Circle.

Stellenmarkt
  1. PSI Software AG Geschäftsbereich PSI Energie EE, Aschaffenburg
  2. WEINMANN Emergency Medical Technology GmbH + Co. KG, Hamburg

Die Gruppe @TeamAndIRC moniert, dass sie die Android Debug Bridge (ADB) habe einschalten können, ohne den Bootloader zu entsperren. Das sei bei einem Android-basierten System aber normal, konterte der Chef der Software-Security von Silent Circle, Dan Ford. Im Blackphone sei ADB deshalb deaktiviert worden, weil ein Bug das System beeinträchtige, schreibt Ford. Ein Patch sei in Arbeit. Das auf dem Blackphone laufende Betriebssystem PrivateOS basiert auf AOSP, der Open-Source-Version von Android, das Silent Circle mit eigenen Sicherheitserweiterungen ausgestattet hat.

Bei dem zweiten von @TeamAndIRC entdeckten Fehler handelt es sich um einen, der auch in Android vorhanden ist. Der Blackphone-Hersteller habe den Fehler bereits Ende Juli 2014 behoben und am 1. August 2014 ein entsprechendes Update veröffentlicht, schreibt Silent Circle.

Über den dritten Fehler ist bislang noch nichts bekannt. Silent-Circles Dan Ford wollte sich auf der Def Con 22 mit der Hacker-Gruppe treffen. Die Sicherheitslücke soll Angreifern einen Root-Zugang zu dem Smartphone ermöglichen. Laut ersten Informationen muss der Angreifer aber physischen Zugang zu dem Smartphone bekommen, denn der Angriff erfordere eine Interaktion des Benutzers. Ford versprach ein Patch, sobald der Fehler analysiert worden sei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de

Pwnie2012 11. Aug 2014

AOSP ist auf jedem Android Handy. Die Hersteller nehmen nur Anpassungen vor, die nicht...

MistelMistel 11. Aug 2014

Dann bleib ich doch lieber bei meinem Handy auf QNX Basis. :-)

Novatast1c 11. Aug 2014

hat sich geklaert.

jt (Golem.de) 11. Aug 2014

Stimmt genau. Ist korrgiert, danke für den Hinweis.


Folgen Sie uns
       


Surface Book 3 - Test

Das Surface Book ist einmal mehr ein exzellentes Notebook, das viele Nischen bedient. Allerdings hätten wir uns nach fünf Jahren ein wenig mehr Neues gewünscht.

Surface Book 3 - Test Video aufrufen
Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

Pinephone im Test: Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler
Pinephone im Test
Das etwas pineliche Linux-Phone für Bastler

Mit dem Pinephone gibt es endlich wieder ein richtiges Linux-Telefon, samt freier Treiber und ohne Android. Das Projekt scheitert aber leider noch an der Realität.
Ein Test von Sebastian Grüner

  1. Linux Mehr Multi-Touch-Support in Elementary OS 6
  2. Kernel Die Neuerungen im kommenden Linux 5.9
  3. VA-API Firefox bringt Linux-Hardwarebeschleunigung auch für X11

    •  /