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Das Re:publica-Publikum erhält eine kurze Einführung in die Sicherheit um Smartphones.
Das Re:publica-Publikum erhält eine kurze Einführung in die Sicherheit um Smartphones. (Bild: Andreas Donath/Golem.de)

Geringe Priorität für den Löschbefehl

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Das Löschen aus der Ferne, ein Dienst, den Apple unter dem Namen Find-my-iPhone anbietet, lässt sich mit etwas Geschick ebenfalls aushebeln. Dazu muss das gestohlene Smartphone vom Dieb zunächst in den Flugzeugmodus versetzt werden. Dann funktioniert das Zurücksetzen mangels Internetverbindung nicht. Der Dieb kann ein neues Passwort für das Konto des gestohlenen iPhones anfordern und kurzzeitig den Flugzeugmodus deaktivieren, um ein neues zu vergeben. Denn dem Löschbefehl räumt iOS nur eine geringe Priorität ein; empfangene E-Mails kommen zuerst an.

Platz eins der Angriffe auf Smartphones aus der Ferne nimmt Malware ein, die kostenpflichtige Premium-SMS verschickt. So präparierte Apps seien unter Android weiter verbreitet als unter iOS. Das liege daran, dass die Installation von Apps von Drittanbietern unter Android möglich ist. Auf Geräten von Apple muss das Betriebssystem per Jailbreak freigeschaltet werden.

Bitte keine Malware

Entsprechend gibt es auch hauptsächlich für Android Spyware-Apps, mit denen beispielsweise ein fremdgehender Ehemann überwacht werden kann. "Gebt keinem euer Smartphone in die Hand, dem ihr nicht vertraut", sagte Schlabs. Neumann warnte zudem vor Banking-Trojanern, die entsprechende SMS abfangen und an Angreifer weiterleiten, statt sie dem eigentlichen Empfänger anzuzeigen. Nutzer sollten deshalb keinen Apps aus fremden Quellen vertrauen.

Auf GSMmap lässt sich feststellen, wie sicher die Verbindungen über die Mobilfunknetze sind. In Deutschland seien die Sicherheitsstandards, wie etwa die Verschlüsselung, seit Ende 2013 bei vielen Anbietern sprunghaft angestiegen. Das sei aber nicht wegen der NSA-Affäre geschehen, sondern ein Resultat langer Planung, sagte Neumann. Besorgte Nutzer sollten sich bei ihren Providern erkundigen, ob sie Verschlüsselung nach A5/3 anbieten oder die Weitergabe von Standortdaten auf ein Minimum reduzieren.

Es gebe keinen Grund zur Panik für Smartphone-Benutzer - wenn sie einige Sicherheitsvorkehrungen beachten, sagten Neumann und Schlabs. Im Zweifel sollten beispielsweise iPhone-Besitzer ihr Gerät zurücksetzen. Die Daten seien weitaus wertvoller als das Smartphone. Es gebe ja hoffentlich ein Backup.

 Security: Gegen die Angst vor Angriffen aufs Smartphone

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Ezio652 11. Mai 2014

Bei mir ist es so, dass ich wenn ich smsTan aktiviert habe keine Überweisung vom Handy...

Niaxa 08. Mai 2014

Es soll auch Menschen geben, deren Daten wirklich wichtig und vor allem teuer sind...



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