Abo
  • Services:
Anzeige
Über eine Schwachstelle in UEFI-Firmware lässt sich Schadcode über Windows einschleusen.
Über eine Schwachstelle in UEFI-Firmware lässt sich Schadcode über Windows einschleusen. (Bild: Mitre)

Security: Gefährliche Schwachstellen im UEFI-Bios

Über eine Schwachstelle in UEFI-Firmware lässt sich Schadcode über Windows einschleusen.
Über eine Schwachstelle in UEFI-Firmware lässt sich Schadcode über Windows einschleusen. (Bild: Mitre)

In Intels Referenzimplementierung des UEFI-Bios haben Sicherheitsforscher bei Mitre zwei gefährliche Schwachstellen entdeckt. HP stellt deswegen Bios-Updates für 1.500 Geräte bereit.

Anzeige

Unter den Einträgen CVE-2014-4859 und CVE-2014-4860 haben Sicherheitsexperten bei Mitre bereits im August 2014 zwei Schwachstellen in der Referenzimplementierung des UEFI-Bios bekanntgegeben. Es handelt sich um schwerwiegende Fehler, über die beispielsweise Malware in das Bios eingeschleust und dauerhaft installiert werden kann.

Bei der Schwachstelle handelt es sich um einen Fehler in der Update-Funktion in der UEFI-Firmware, auf die auch das installierte Betriebssystem Zugriff hat. Dafür muss die Variable CapsuleUpdateData gesetzt sein. Ist sie vorhanden, sucht die UEFI-Firmware nach einem Image in einem, durch die Variable definierten Speicherbereich. Dabei werden zwei Zählerüberläufe ausgelöst, über die ein Angreifer auch unsignierten Schadcode während des Startvorgangs einschleusen kann.

Updates vom Hersteller

Der von Mitre als Extreme Privilege Escalation bezeichnete Fehler wurde bereits Ende 2013 entdeckt. Intel hat aufgrund der Informationen der Mitre-Forscher die Referenzimplementierung des UEFI-Bios repariert und bietet seit Ende Mai 2014 Updates für seine Geräte an, darunter für zahlreiche NUCs, Server-Mainboards und seine Entwicklerplattform Galileo. Das US-Cert hat im August 2014 eine Warnung zu der Schwachstelle und eine Liste der betroffenen Hersteller veröffentlicht. Die Mitre-Mitarbeiter informierten die Öffentlichkeit bereits auf der Black Hat 2014 über die Schwachstelle.

Auch HP hat inzwischen reagiert. Laut dem Unternehmen sind etwa 1.500 Geräte betroffen, für die Updates bereitgestellt werden. Laut Lenovo sind nur wenige ihrer Rechner betroffen. Für einige gibt es bereits Updates, für andere sollen sie noch folgen. Dell nutzt weitgehend eine Bios-Version, die den Fehler nicht enthält, empfiehlt für einige Geräte aber dennoch ein Update.

Das Cert listet noch die Hersteller Apple, IBM, NEC, Sony und Toshiba auf. Ob sich die Schwachstelle auf deren Hardware befindet, ist allerdings nicht bekannt.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 23. Okt 2014

Läuft glaube ich über Emulation, dürfte also auch gefährdet sein.

tingelchen 23. Okt 2014

Bist du dir sicher das es sich hier um ein echte BIOS handelt? Denn du musst wissen...

tingelchen 23. Okt 2014

Man sollte es nicht vermischen. Auch wenn sowohl das UEFI als auch das BIOS im Prinzip...

ap (Golem.de) 23. Okt 2014

Vielleicht schaffen es die Beteiligten in einem anderen Thread bei der Sache zu bleiben...

Demon666 22. Okt 2014

Seitdem die toughe Lady Rutkowska Blue Pill vorgestellt hat und man verifizieren kann...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. EOS GmbH Electro Optical Systems, Freiberg
  2. Max Bögl Bauservice GmbH & Co. KG, Sengenthal bei Neumarkt i.d.Opf.
  3. Innoventis GmbH, Würzburg
  4. über Hays AG, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals
  2. 229,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Automatisierung

    Hillary Clinton warnt vor den Folgen künstlicher Intelligenz

  2. Gutachten

    Quote für E-Autos und Stop der Diesel-Subventionen gefordert

  3. München

    Tschüss Limux, hallo Chaos!

  4. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  5. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  6. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  7. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  8. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  9. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  10. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Montagewerk in Tilburg: Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
Montagewerk in Tilburg
Wo Tesla seine E-Autos für Europa produziert
  1. Elektroauto Walmart will den Tesla-Truck
  2. Elektrosportwagen Tesla Roadster 2 beschleunigt in 2 Sekunden auf Tempo 100
  3. Elektromobilität Tesla Truck soll in 30 Minuten 630 km Reichweite laden

Fitbit Ionic im Test: Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
Fitbit Ionic im Test
Die (noch) nicht ganz so smarte Sportuhr
  1. Verbraucherschutz Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um
  2. Wii Remote Nintendo muss 10 Millionen US-Dollar in Patentstreit zahlen
  3. Ionic Fitbit stellt Smartwatch mit Vier-Tage-Akku vor

E-Golf im Praxistest: Und lädt und lädt und lädt
E-Golf im Praxistest
Und lädt und lädt und lädt
  1. Garmin Vivoactive 3 im Test Bananaware fürs Handgelenk
  2. Microsoft Sonar überprüft kostenlos Webseiten auf Fehler
  3. Inspiron 5675 im Test Dells Ryzen-Gaming-PC reicht mindestens bis 2020

  1. Re: Sie hat völlig recht!

    Pansen | 08:46

  2. Re: Wieviel haette man gespart

    chewbacca0815 | 08:45

  3. Spielständer in der "Cloud"

    ronlol | 08:45

  4. Re: Es lag an der Verteilung?

    Allandor | 08:44

  5. Re: was brauche ich für HLG?

    chefin | 08:43


  1. 07:37

  2. 07:13

  3. 07:00

  4. 18:40

  5. 17:44

  6. 17:23

  7. 17:05

  8. 17:04


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel