• IT-Karriere:
  • Services:

Aktive Angriffe mit gefälschter Basisstation

Bei der aktiven Angriffsvariante wird die gefälschte LTE-Basisstation in den Sendemodus geschaltet. Anders als bei klassischen IMSI-Catchern verbindet sich ein LTE-fähiges Endgerät nicht automatisch mit der Station mit der höchsten Sendeleistung, sondern wählt die Station nach dem Prinzip der "Absolute priority based cell reselection" aus. Dieses Verfahren gewichtet verschiedene Indikatoren wie Qualität und Sendeleistung. Angreifer müssen ihre Basisstation also so konfigurieren, dass sie den Endgeräten die beste Frequenz anbieten. Außerdem müssen die Geräte den gleichen Mobile Network Code (MNC) und Mobile Country Code (MCC) übertragen wie die Basisstationen der Hersteller, um den Endgeräten der Nutzern das richtige Netz vorzugaukeln.

LTE ermöglicht genaueres Tracking

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Hallbergmoos
  2. über experteer GmbH, Hamburg

Im Vergleich zu GSM soll es mit LTE-Paging möglich sein, den Aufenthaltsort eines Gerätes deutlich präziser zu bestimmen, weil Paging-Befehle nicht an die gesamte Funkzelle, sondern nur an einen kleineren Bereich gesendet werden. Außerdem konnten die Forscher nach eigenen Angaben GPS-Koordinaten und Informationen über benachbarte Funkzellen abgreifen. Allerdings lässt sich diese Art von Angriff auch deutlich leichter erkennen als das "passive" Zuhören. So soll es etwa mit Hilfe der auf der Blackhat 2014 vorgestellten App Darshank möglich sein, auch diese Art von IMSI-Catchern ausfindig zu machen.

Außerdem beschreiben die Forscher einen Angriff, der es ermöglicht, Nutzer auf unsichere Verbindungen wie GSM herunterzustufen (Downgrade-Angriff). Hier nutzen die Forscher eine Schwäche in der LTE-Implementierung aus. Das Gerät des Nutzers (UE - User Equipment) sendet eine Tracking-Area-Update-Anfrage (Tau) an die gefälschte Basisstation. Diese Anfrage ist integritätsgeschützt, aber nicht verschlüsselt. Die Anfrage wird dann von der Basisstation bearbeitet und an das Gerät zurückgesendet. Hierbei gibt es jedoch weder Verschlüsselung noch Integritätsschutz - das Signal kann also manipuliert werden. Damit ist es nach Angaben der Forscher möglich, dem Gerät der Nutzer entweder nur die Nutzung von LTE zu untersagen oder aber alle LTE und Nicht-LTE-Dienste zu blockieren.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Security: Forscher stellen LTE-Angriffe mit 1.250-Euro-Hardware vor
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  2. 304€ (Bestpreis!)
  3. 749€ (mit Rabattcode "PERFECTEBAY10" - Bestpreis!)
  4. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

Anonymer Nutzer 29. Okt 2015

Was genau hat das jetzt mit dem Artikel zu tun? Wie willst du damit jemanden überwachen?


Folgen Sie uns
       


Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X)

Im Video zeigt Golem.de, wie Yakuza - Like a Dragon auf der Xbox Series X aussieht.

Yakuza - Like a Dragon - Gameplay (Xbox Series X) Video aufrufen
Cyberbunker-Prozess: Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen
Cyberbunker-Prozess
Die Darknet-Schaltzentrale über den Weinbergen

Am Montag beginnt der Prozess gegen die Cyberbunker-Betreiber von der Mittelmosel. Dahinter verbirgt sich eine wilde Geschichte von "bunkergeilen" Internetanarchos bis zu polizeilich gefakten Darknet-Seiten.
Eine Recherche von Friedhelm Greis

  1. Darkweb 179 mutmaßliche Darknet-Händler festgenommen
  2. Marktplatz im Darknet Mutmaßliche Betreiber des Wall Street Market angeklagt
  3. Illegaler Onlinehandel Admin des Darknet-Shops Fraudsters muss hinter Gitter

IT-Jobs: Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber
IT-Jobs
Die schwierige Suche nach dem richtigen Arbeitgeber

Nur jeder zweite Arbeitnehmer ist mit seinem Arbeitgeber zufrieden. Das ist fatal, weil Unzufriedenheit krank macht. Deshalb sollte die Suche nach dem passenden Job nicht nur dem Zufall überlassen werden.
Von Peter Ilg

  1. Digitalisierung in Firmen Warum IT-Teams oft übergangen werden
  2. Jobs Unternehmen können offene IT-Stellen immer schwerer besetzen
  3. Gerichtsurteile Wann fristlose Kündigungen für IT-Mitarbeiter rechtens sind

Differential Privacy: Es bleibt undurchsichtig
Differential Privacy
Es bleibt undurchsichtig

Mit Differential Privacy soll die Privatsphäre von Menschen geschützt werden, obwohl jede Menge persönlicher Daten verarbeitet werden. Häufig sagen Unternehmen aber nicht, wie genau sie das machen.
Von Anna Biselli

  1. Strafverfolgung Google rückt IP-Adressen von Suchanfragen heraus
  2. Datenschutz Millionenbußgeld gegen H&M wegen Ausspähung in Callcenter
  3. Personenkennziffer Bundestagsgutachten zweifelt an Verfassungsmäßigkeit

    •  /