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Security: FBI untersucht Sicherheitslücke bei Juniper

Wer steckt dahinter? Die US-Bundespolizei FBI untersucht, wer eine Hintertür in das Betriebssystem der Juniper-Router eingebaut hat. Die Sicherheitslücke ermöglichte es dem Angreifer, US-Regierungsstellen abzuhören.
/ Werner Pluta
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FBI: Verantwortlich ist wohl ein Geheimdienst. (Bild: FBI)
FBI: Verantwortlich ist wohl ein Geheimdienst. Bild: FBI

Die US-Bundespolizei Federal Bureau of Investigation (FBI) untersucht eine Sicherheitslücke beim Netzwerkausrüster Juniper Networks(öffnet im neuen Fenster). Viele offizielle Stellen in den USA nutzen die Systeme von Juniper.

Juniper hatte vor einigen Tagen zugegeben(öffnet im neuen Fenster), Schadcode im eigenen Betriebssystem ScreenOS entdeckt zu haben. Durch diese Hintertür sei es Angreifern möglich gewesen, sich Zugriff auf Netscreen-Geräte zu verschaffen und VPN-Verbindungen zu entschlüsseln – und die Kommunikation über diese Verbindungen abzuhören.

Ministerien nutzen Juniper-Geräte

Das FBI hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen, weil viele US-Regierungsstellen Netzwerkausrüstung und Router von Juniper nutzen. Darunter sind etwa das Finanzministerium, das Justizministerium und das Verteidigungsministerium, aber auch das FBI selbst.

Die Hintertür sei wie ein Generalschlüssel für alle Regierungsgebäude, sagte ein US-Beamter dem Fernsehsender CNN(öffnet im neuen Fenster). Nach Ansicht der Ermittler hat ein Geheimdienst diesen Schadcode programmiert. Sie verdächtigen unter anderem Russland und China, seien jedoch sicher, dass kein US-Dienst dafür verantwortlich sei.

Die Sicherheitslücke sei bei einer Überprüfung des Programmcodes von ScreenOS aufgefallen, erklärte Juniper. Ein Patch, der diese schließe, sei verfügbar. Laut CNN gibt es die Sicherheitslücke seit drei Jahren.


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