Abo
  • IT-Karriere:

Security: FBI untersucht Sicherheitslücke bei Juniper

Wer steckt dahinter? Die US-Bundespolizei FBI untersucht, wer eine Hintertür in das Betriebssystem der Juniper-Router eingebaut hat. Die Sicherheitslücke ermöglichte es dem Angreifer, US-Regierungsstellen abzuhören.

Artikel veröffentlicht am ,
FBI: Verantwortlich ist wohl ein Geheimdienst.
FBI: Verantwortlich ist wohl ein Geheimdienst. (Bild: FBI)

Die US-Bundespolizei Federal Bureau of Investigation (FBI) untersucht eine Sicherheitslücke beim Netzwerkausrüster Juniper Networks. Viele offizielle Stellen in den USA nutzen die Systeme von Juniper.

Stellenmarkt
  1. Witt-Gruppe, Weiden in der Oberpfalz
  2. operational services GmbH & Co. KG, Berlin, Frankfurt am Main, Wolfsburg, Braunschweig

Juniper hatte vor einigen Tagen zugegeben, Schadcode im eigenen Betriebssystem ScreenOS entdeckt zu haben. Durch diese Hintertür sei es Angreifern möglich gewesen, sich Zugriff auf Netscreen-Geräte zu verschaffen und VPN-Verbindungen zu entschlüsseln - und die Kommunikation über diese Verbindungen abzuhören.

Ministerien nutzen Juniper-Geräte

Das FBI hat die Ermittlungen in diesem Fall übernommen, weil viele US-Regierungsstellen Netzwerkausrüstung und Router von Juniper nutzen. Darunter sind etwa das Finanzministerium, das Justizministerium und das Verteidigungsministerium, aber auch das FBI selbst.

Die Hintertür sei wie ein Generalschlüssel für alle Regierungsgebäude, sagte ein US-Beamter dem Fernsehsender CNN. Nach Ansicht der Ermittler hat ein Geheimdienst diesen Schadcode programmiert. Sie verdächtigen unter anderem Russland und China, seien jedoch sicher, dass kein US-Dienst dafür verantwortlich sei.

Die Sicherheitslücke sei bei einer Überprüfung des Programmcodes von ScreenOS aufgefallen, erklärte Juniper. Ein Patch, der diese schließe, sei verfügbar. Laut CNN gibt es die Sicherheitslücke seit drei Jahren.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 469,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)
  4. 98,99€ (Bestpreis!)

aPollO2k 23. Dez 2015

Was hab ich gesagt? Es war so klar....

chrulri 22. Dez 2015

Davon haben viele Firmen noch nichts gehört...

Niaxa 20. Dez 2015

Und in C und R waren die Drei Großbuchstaben und? Wundert das irgendeinen?

Youssarian 20. Dez 2015

Wer sagt denn, dass SIE es nicht waren? Warum sollte die NSA nicht wissen wollen, was...


Folgen Sie uns
       


Openbook erklärt (englisch)

Openbook ist ein neues soziales Netzwerk, das sich durch Crowdfunding finanziert hat. Golem.de hat sich mit dem Gründer Joel Hernández über das Projekt unterhalten.

Openbook erklärt (englisch) Video aufrufen
Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
Chromium
Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
Von Oliver Nickel

  1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
  2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
  3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

Bundestagsanhörung: Beim NetzDG drohen erste Bußgelder
Bundestagsanhörung
Beim NetzDG drohen erste Bußgelder

Aufgrund des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes laufen mittlerweile über 70 Verfahren gegen Betreiber sozialer Netzwerke. Das erklärte der zuständige Behördenchef bei einer Anhörung im Bundestag. Die Regeln gegen Hass und Hetze auf Facebook & Co. entzweien nach wie vor die Expertenwelt.
Ein Bericht von Justus Staufburg

  1. NetzDG Grüne halten Löschberichte für "trügerisch unspektakulär"
  2. NetzDG Justizministerium sieht Gesetz gegen Hass im Netz als Erfolg
  3. Virtuelles Hausrecht Facebook muss beim Löschen Meinungsfreiheit beachten

LTE-V2X vs. WLAN 802.11p: Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?
LTE-V2X vs. WLAN 802.11p
Wer hat Recht im Streit ums Auto-WLAN?

Trotz langjähriger Verhandlungen haben die EU-Mitgliedstaaten die Pläne für ein vernetztes Fahren auf EU-Ebene vorläufig gestoppt. Golem.de hat nachgefragt, ob LTE-V2X bei direkter Kommunikation wirklich besser und billiger als WLAN sei.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vernetztes Fahren Lobbyschlacht um WLAN und 5G in Europa
  2. Gefahrenwarnungen EU setzt bei vernetztem Fahren weiter auf WLAN

    •  /