Security Essentials: MSE ist nicht Teil des erweiterten Windows-7-Supports

Zum Ende des Windows-7-Supports wird auch das kostenlose Antivirenprogramm Microsoft Security Essentials eingestellt. Da hilft auch der erweiterte Support nicht weiter. Ein Umstieg auf andere Anbieter ist daher wohl unvermeidbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Microsoft Security Essentials ist bald nicht mehr sicher.
Microsoft Security Essentials ist bald nicht mehr sicher. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Ab dem 15. Januar können einige zahlende Kunden den erweiterten Support von Microsoft für Windows 7 in Anspruch nehmen. Allerdings ist das kostenlose und nur für Windows 7 erhältliche Antivirenprogramm Microsoft Security Essentials (MSE) nicht Teil dieses Plans. "Nein, Ihr Windows-7-Computer wird nach dem 14. Januar 2020 nicht mehr durch MSE geschützt sein", schreiben die Entwickler in einem Support-Artikel. Das liegt daran, dass die Antivirensoftware dem gleichen Supportzyklus wie Windows 7 unterliegt, allerdings separat entwickelt wurde.

Für Administratoren und Nutzer bedeutet dies, sich eine alternative Antivirensoftware zu suchen, die zudem noch für Windows 7 angeboten wird. Das könnte nicht einfach werden, denn nach dem Support-Ende wird der Kundenkreis von Windows-7-Nutzern für Unternehmen wie McAffee, Avira und Kaspersky sicherlich sehr klein sein. Die Community fragt sich deshalb beispielsweise im Forum von Kaspersky, ob sie das Programm weiterhin verwenden können. Eine definitive Antwort gibt es nicht, obwohl dies nach dem Support-Ende von Windows XP zumindest für einige Zeit wohl der Fall war.

Windows 10 hat Antivirensoftware vorinstalliert

Der Extended Support für Windows 7 kann von Besitzern der Professional- und Enterprise-Versionen bestellt werden. Das kostenpflichtige Angebot ermöglicht weitere Sicherheitspatches für maximal drei Jahre. Das Angebot umfasst nur das Schließen von Sicherheitslücken. Neue Funktionen oder Erweiterungen werden nicht mehr entwickelt.

Microsoft Security Essentials gibt es nur für Windows 7, spätere Versionen des Betriebssystems wie Windows 8 und 10 haben ein eigenes Antivirenprogramm bereits integriert. Dieses wird - wie auch MSE - per Windows-Update mit neuen Heuristikupdates und Patches versorgt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Künstliche Intelligenz
So funktioniert ChatGPT

Das mächtige Sprachmodell ChatGPT erzeugt Texte, die sich kaum von denen menschlicher Autoren unterscheiden lassen. Wir erklären die Technologie hinter dem Hype.
Ein Deep Dive von Helmut Linde

Künstliche Intelligenz: So funktioniert ChatGPT
Artikel
  1. i4: BMW lässt sich am Berg nicht updaten
    i4
    BMW lässt sich am Berg nicht updaten

    Die Besitzerin eines BMW i4 hat die Fehlermeldung entdeckt, ihr Parkplatz sei zu steil für ein Update der Bordsoftware.

  2. Dreadwolf: Dragon Age soll ein bisschen mehr Diablo werden
    Dreadwolf
    Dragon Age soll ein bisschen mehr Diablo werden

    Das nächste Dragon Age wird stärker umgebaut als erwartet. Das Kampfsystem erinnert laut einem Leak an Hack-and-Slash-Spiele - und an Mass Effect.

  3. Italien, USA, Frankreich: Großer Cyberangriff zielt auf zwei Jahre alte Lücke
    Italien, USA, Frankreich
    Großer Cyberangriff zielt auf zwei Jahre alte Lücke

    Eigentlich wurde die Lücke in VMWare ESXi schon Anfang 2021 behoben. Die Arbeit machten sich viele Firmen nicht. Nun haben sie Probleme.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • RAM im Preisrutsch - neue Tiefstpreise! • Powercolor RX 7900 XTX 1.195€ • AMD Ryzen 7 5800X3D 329€ • Nur noch heute TV-Sale mit bis 77% Rabatt bei Otto • Lenovo Tab P11 Plus 249€ • MindStar: Intel Core i7 13700K 429€ • Logitech G915 Lightspeed 219,89€ • PCGH Cyber Week [Werbung]
    •  /