Security Essentials: MSE für Windows 7 wird nun doch weiter unterstützt

Microsoft revidiert seine Ankündigung, das Antivirenprogramm Security Essentials ab Januar 2020 nicht mehr mit Updates zu versorgen. Dies sei missverständlich formuliert worden, teilte das Unternehmen mit. Es werde weiterhin zumindest Signatur-Updates geben.

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Microsoft nimmt alles zurück.
Microsoft nimmt alles zurück. (Bild: Pixabay.com/Montage: Golem.de/CC0 1.0)

Microsoft wird seine Antivirensoftware Security Essentials nun doch weiter unterstützen. Zumindest sollen Signatur-Updates auch nach dem 14. Januar 2020 bereitgestellt werden. MSE ist Microsofts freies Antivirenprogramm für Windows 7. Das Betriebssystem sollte nach besagtem Termin normalerweise keine weiteren Sicherheitspatches erhalten - es sei denn, Besitzer einer Professional- oder Enterprise-Version melden sich für die erweiterten Sicherheitsupdates an.

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Ursprünglich wollte Microsoft mit dem Supportende von Windows 7 auch Security Essentials nicht weiterentwickeln. In der Community warf das Fragen auf: Welche Software soll stattdessen genutzt werden? Im Gegensatz zu Windows 10 hat Windows 7 nämlich keine Antivirensoftware vorinstalliert. MSE hat dies als kostenlos herunterladbares Programm übernommen.

Ein Missversändnis ausgeräumt

In einem Q&A-Thread im Microsoft-Support-Forum seien die Signatur-Updates für MSE anscheinend schon von vornherein geplant gewesen. Der Satz "MSE ist für Windows 7 einzigartig und folgt denselben Produktzyklus-Daten für dessen Support" bezieht sich laut Microsoft nur auf die Plattform an sich und nicht auf aktuelle Signaturen. Mit diesen Signaturen, die meist als Hashes errechnet und abgespeichert werden, kann ein Antivirenprogramm Schadsoftware erkennen und filtern. Werden diese nicht aktualisiert, dann bleibt nach einer gewissen Zeit neue, dem Programm unbekannte Malware bestehen.

Mittlerweile hat Microsoft daher auch den Eintrag im ursprünglichen Support-Artikel angepasst. "Microsoft Security Essentials (MSE) wird auch nach dem 14. Januar 2020 Signatur-Updates erhalten", steht jetzt dort mit dem Hinweis, dass die Plattform an sich keine weiteren Funktionen erhalten wird.

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