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Lücken haben auch IP-Kameras wie diese DCS-5222L.
Lücken haben auch IP-Kameras wie diese DCS-5222L. (Bild: D-Link)

Security: D-Link patcht Sicherheitslücken in Routern und IP-Kameras

Lücken haben auch IP-Kameras wie diese DCS-5222L.
Lücken haben auch IP-Kameras wie diese DCS-5222L. (Bild: D-Link)

Neue Firmware stopft Lücken in Produkten von D-Link. Die Updates gibt es für fünf Routermodelle und sieben Netzwerkkameras. In den IP-Cams wurden die Fehler erst vor kurzem entdeckt.

Auf seiner seit einigen Monaten aktiven Sicherheitswebseite hat D-Link neue Firmware für fünf Routermodelle und sieben IP-Kameras bereitgestellt. Seit im Februar 2013 in Form einer Hintertür in zwei Routermodellen eine besonders schwerwiegende Lücke entdeckt wurde, ist D-Link Ziel von vielen Sicherheitstests. Dabei tauchen, ebenso wie bei vielen anderen Anbietern, immer wieder Probleme auf, die nun Gerät für Gerät behoben werden sollen.

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Aktuell gibt es unter anderem neue Firmware für den Router DSL-321B in Revision D2. Dieses Gerät mit ADSL2+-Modem gibt es in einer deutschen und einer EU-Version, da es als einfacher Router ohne WLAN von Providern auch deren DSL-Kunden zur Verfügung gestellt wird. Wie bei anderen D-Link-Geräten können auch beide Versionen des DSL-312B Opfer einer Cross-Site Request Forgery (CSRF) werden. Das Update soll diese und weitere Lücken schließen.

Neue Firmware gibt es auch für die üppiger ausgestatteten WLAN-Router DIR-865L in Revision A und DIR-845L in Revision A. Hier gibt D-Link als Fehlerbeschreibung nur an, dass bei beiden Modellen wichtige Daten offenliegen würden - ob damit das Passwort zur Konfiguration des Routers gemeint ist oder beispielsweise an den Router angeschlossene USB-Speicher kompromittiert wurden, gibt das Unternehmen nicht an.

Die vor kurzem von Coresec dokumentierten Lücken in IP-Kameras hat D-Link eigenen Angaben zufolge ebenfalls geschlossen. Bei diesen Netzwerkkameras, die auch in Unternehmen oft zur Überwachung eingesetzt werden, gibt es unter anderem einen Fehler, durch den sich Unbefugte Zugriff auf die Videostreams der Kameras verschaffen konnten. Betroffen sind unter anderem die Modelle DCS-1130, DCS-2121 und DCS-5222L. Die Updates für die insgesamt sieben IP-Kameras finden sich auf einer eigenen D-Link-Seite, die neue Firmware ist noch als Betaversion gekennzeichnet.


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