Abo
  • Services:

Security: Curl bekommt eigenes Bug-Bounty-Programm

Das kleine Kommandozeilenwerkzeug Curl und dessen Bibliothek finden sich in nahezu allen vernetzten Geräten. Sicherheitsforscher erhalten künftig eine Bug-Bounty, also Geld für das Auffinden von Sicherheitslücken in der Software Curl.

Artikel veröffentlicht am ,
Für das Fangen von Bugs in Curl gibt es künftig Prämien.
Für das Fangen von Bugs in Curl gibt es künftig Prämien. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Projektgründer und Hauptentwickler des kleinen Kommandozeilenwerkzeugs Curl, Daniel Stenberg, zählt in seinem Blog immer wieder gern und auch sichtlich stolz auf, auf wie vielen Milliarden vernetzen Geräte das Werkzeug zum Dateitransfer läuft. Das Projekt wird trotzdem nach wie vor von Stenberg nur als Hobby in seiner Freizeit betrieben. Dank Community-Sponsoren kann das Curl-Projekt nun aber erstmals eigene Bug-Bountys ausloben, also Geld für das Auffinden von Sicherheitslücken.

Stellenmarkt
  1. Schwarz IT KG, Neckarsulm
  2. Viega Holding GmbH & Co. KG, Attendorn

Wie Stenberg in seinem Blog schreibt, war es auch bisher schon möglich, Bug-Bountys für Curl zu bekommen. Das lief bisher jedoch über die Internet-Bug-Bountys von Hackerone. Das zielt jedoch wenig spezifisch auf Sicherheitslücken, die gefährlich für das Internet sind und meist Projekte betreffen, die nicht von Unternehmen, sondern wie bei Curl von einer kleinen Community betreut werden.

Das ist Stenberg offenbar für das weitverbreitete Curl zu unspezifisch und vor allem auch zu unstrukturiert, da bei dem Programm von Hackerone nicht klar geregelt ist, unter welchen Umständen in Curl gefundene Fehler belohnt werden. Deshalb gibt es für Curl nun ein eigenständiges Bug-Bounty-Programm, das über den Anbieter Bountygraph abgewickelt wird.

Bountygraph ist auch der erste Sponsor der Prämien, die mit 500 US-Dollar noch sehr klein ausfallen. Stenberg hofft, dass sich viele weitere Unternehmen anschließen, die Curl aktiv einsetzen und denen die Sicherheit des Werkzeugs wichtig ist. Ziel ist laut der Ankündigung, mithilfe von vielen unterschiedlichen Sponsoren aus der Community eine Art Bounty-Fonds für Curl zu erstellen, um auch bei schwerwiegenden Sicherheitslücken angemessene Belohnungen ausschütten zu können.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Far Cry New Dawn 22,49€, Assassin's Creed Odyssey 29,99€)
  2. 62,90€
  3. 399,99€
  4. 34,99€

Cok3.Zer0 21. Sep 2018

Und deswegen wird man doch lieber mind. 5000$ abgreifen wollen. Jeder benutzt es, aber...


Folgen Sie uns
       


Honor View 20 - Test

Das View 20 von Honor ist ein interessantes Smartphone: Für unter 600 Euro bekommen Käufer hochwertige Hardware im Oberklassebereich und eine der besten Kameras am Markt.

Honor View 20 - Test Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX
  2. Geforce GTX 1660 Ti im Test Nvidia kann Turing auch günstig(er)
  3. Turing-Grafikkarten Nvidias Geforce 1660/1650 erscheint im März

Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test: Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test
Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro

Die Geforce GTX 1660 Ti von Zotac ist eine der günstigen Grafikkarten mit Nvidias Turing-Architektur, dennoch erhalten Käufer ein empfehlenswertes Modell: Der leise Pixelbeschleuniger rechnet praktisch so flott wie übertaktete Modelle, braucht aber weniger Energie.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte Chip der Geforce GTX 1660 Ti ist überraschend groß
  2. Deep Learning Supersampling Nvidia will DLSS-Kantenglättung verbessern
  3. Metro Exodus im Technik-Test Richtiges Raytracing rockt

Chrome OS Crostini angesehen: Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot
Chrome OS Crostini angesehen
Dieses Nerd-Unix läuft wie geschnitten Brot

Mit Crostini bringt Google nun auch eine echte Linux-Umgebung auf Chromebooks, die dafür eigentlich nie vorgesehen waren. Google kann dafür auf ein echtes Linux-System und sehr viel Erfahrung zurückgreifen. Der Nutzung als Entwicklerkiste steht damit fast nichts mehr im Weg.
Von Sebastian Grüner

  1. Google Chromebooks bekommen virtuelle Arbeitsflächen
  2. Crostini VMs in Chromebooks bekommen GPU-Beschleunigung
  3. Crostini Linux-Apps für ChromeOS kommen für andere Distributionen

    •  /