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Security: Angreifer sichten Pläne von US-U-Boot-Systemen

Pläne für eine Antischiffsrakete, Informationen über ein verschlüsseltes Kommunikationssystem und andere vertrauliche Daten der US-Marine sind von Hackern kopiert worden. Das FBI geht davon aus, dass der Angriff aus China kam.
/ Werner Pluta
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U-Boot USS Cheyenne: Beaufsichtigt die US Navy ihre Zulieferer angemessen? (Bild: Ace Rheaume/US Navy)
U-Boot USS Cheyenne: Beaufsichtigt die US Navy ihre Zulieferer angemessen? Bild: Ace Rheaume/US Navy

Spionage gegen die US-Marine: Angreifer haben sich Zugang zu den Computersystemen eines Zulieferers der US Navy verschafft und dort große Mengen vertraulicher Daten kopiert. Die Täter werden im Umfeld der chinesischen Regierung vermutet.

Die Angriffe seien im Januar und Februar durchgeführt worden, berichtet die US-Tageszeitung Washington Post(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf US-Regierungsbeamte. Die US-Marine untersucht den Fall zusammen mit der US-Bundespolizei Federal Bureau of Investigation (FBI). Nach Angaben der Ermittler arbeiten die Eindringlinge für die chinesische Regierung.

Die Angreifer sollen sich Zugriff auf über 600 Gigabyte an Daten über Projekte zur Unterwasser-Kriegsführung verschafft haben. Dazu gehörten etwa die geheimen Pläne einer Überschall-Antischiffsrakete, mit der US-U-Boote ausgerüstet werden sollen. Andere Daten bezogen sich auf ein verschlüsseltes Kommunikationssystem und die elektronische Kriegsführung der U-Boot-Entwicklungseinheit der Navy.

Obwohl die Daten als vertraulich eingestuft waren, waren sie auf Computern gespeichert, die nicht entsprechend gesichert waren. Die Beamten sagten der Zeitung, das werfe die Frage auf, ob die US-Marine in der Lage sei, Fremdfirmen, die mit der Entwicklung der innovativen Waffen beauftragt werden, angemessen zu beaufsichtigen.


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