Abo
  • Services:

Security: Amazon.com setzt Passwörter von Kunden zurück

Einige Amazon-Kunden in den USA und Großbritannien müssen sich ein neues Passwort ausdenken. Amazon hat die Passwörter zurückgesetzt - eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie es heißt. Doch das Statement von Amazon ist teilweise widersprüchlich und lässt viele Fragen offen.

Artikel veröffentlicht am ,
Amazon verwirrt seine Kunden mit einer Passwortänderung.
Amazon verwirrt seine Kunden mit einer Passwortänderung. (Bild: Amazon)

Amazon hat offenbar die Passwörter einer unbekannten Anzahl von Accounts zurückgesetzt, wie ZDnet berichtet. Kunden aus den USA und Großbritannien sollen entsprechende E-Mails bekommen haben. Die Nachricht wurde ZDnet zufolge auch im Amazon-Kundencenter angezeigt, so dass ein Spam- oder Phishingversuch unwahrscheinlich sei.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  2. ABUS Security-Center GmbH & Co. KG, Affing

Genauere Gründe für das Zurücksetzen soll Amazon nicht geliefert haben. In der E-Mail heißt es demnach: "Wir haben kürzlich herausgefunden, dass ihr Passwort möglicherweise unsachgemäß auf ihrem Gerät gespeichert oder unsicher zu Amazon übertragen wurde und es daher möglicherweise einer dritten Partei bekannt ist". Es bestehe jedoch "kein Anlass", anzunehmen, dass das Passwort "zweckwidrig gegenüber Dritten offengelegt" worden sei, heißt es in der E-Mail nach Angaben von ZDnet weiter. Das Zurücksetzen der Passwörter bezeichnet Amazon daher als reine Vorsichtsmaßnahme.

Statement lässt viele Fragen offen

Amazons Statement lässt mehr Fragen offen, als es beantwortet. Die "unsichere Übertragung" der Passwörter könnte auf ein Problem mit der HTTPS-Verschlüsselung der Seite hindeuten. Auch ein gezielter Angriff auf die Accounts einiger Kunden ist denkbar.

Amazon bietet seit der vergangenen Woche eine Zwei-Faktor-Authentifizierung für Kundenaccounts aus den USA an. Nutzer in Europa können diesen Service bislang nicht offiziell nutzen. Einige Webseiten berichten jedoch, dass sich der Dienst über einen Workaround auch für Accounts in Deutschland aktivieren lasse. Einen Termin für die Einführung der Zwei-Faktor-Authentifizierung in Europa gibt es bislang nicht.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ für Prime-Mitglieder
  2. (u. a. B360-Pro Gaming WiFi für 96,89€ statt 112,99€ im Vergleich und X470-Plus Gaming für...

DetlevCM 26. Nov 2015

So, wo ist denn dann genau das Problem? Wenn Sie eine Anwendung installieren und von...

Tigtor 25. Nov 2015

Evtl. weiß Amazon ja welche Kunden sich mit einem dell notebook angemeldet haben :P

abcdewi 25. Nov 2015

Musste mein Passwort auch aendern. Aber ist nicht tragisch, mache ich sowieso alle paar...


Folgen Sie uns
       


Nissan Leaf 2018 ausprobiert

Raus ins Grüne: Nissan hat die neue Generation des Elektroautos Leaf vorgestellt. Wir sind eingestiegen und haben eine Runde durch den Taunus gedreht.

Nissan Leaf 2018 ausprobiert Video aufrufen
Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

Steam Link App ausprobiert: Games in 4K auf das Smartphone streamen
Steam Link App ausprobiert
Games in 4K auf das Smartphone streamen

Mit der Steam Link App lassen sich der Desktop und Spiele vom Computer auf Smartphones übertragen. Im Kurztest mit einem Windows-Desktop und einem Google Pixel 2 klappte das einwandfrei - sogar in 4K.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. Valve Steam Spy steht nach Datenschutzänderungen vor dem Aus
  2. Insel Games Spielehersteller wegen Fake-Reviews von Steam ausgeschlossen
  3. Spieleportal Bitcoin ist Steam zu unbeständig und zu teuer

Ryzen 5 2600X im Test: AMDs Desktop-Allrounder
Ryzen 5 2600X im Test
AMDs Desktop-Allrounder

Der Ryzen 5 2600X ist eine der besten sechskernigen CPUs am Markt. Für gut 200 Euro liefert er die gleiche Leistung wie der Core i5-8600K. Der AMD-Chip hat klare Vorteile bei Anwendungen, das Intel-Modell in Spielen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Golem.de-Livestream Wie gut ist AMDs Ryzen 2000?
  2. RAM-Overclocking getestet Auch Ryzen 2000 profitiert von schnellem Speicher
  3. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs

    •  /