Secure Element: Global Platform gibt Firmware-Loader-Spezifikation frei

Mit zwei neuen Spezifikationen soll Global Platform die Entwicklung von Secure-Element-Anwendungen auf mobilen Plattformen vereinfachen. Die Spezifikationen sind zwar nicht neu, laut Global Platform aber erstmals frei verfügbar.

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SIM-Karten (Symbolbild)
SIM-Karten (Symbolbild) (Bild: Public Domain)

Global Platform hat als Standardgeber zwei Spezifikationen frei zugänglich gemacht. Die eine ist die Open Firmware Loader 1.3 und die andere die Virtual Primary Platform 1.0.1 (VPP).

Erstere definiert, wie eine Firmware auf ein sogenanntes Tamper Resistant Element übertragen wird. Damit ist vor allem das im Smartphone-Bereich gut bekannte Secure Element (SE) gemeint. Dort werden Daten gespeichert, die besonders schützenswert sind, seien es Fingerabdrücke, Zahlungsinformationen oder auch Fahrkarten für den öffentlichen Personennahverkehr. Meist befinden sich SEs in Smartphones. Der Einsatz in einer SIM- oder Micro-SD-Karte ist aber ebenfalls spezifiziert.

Die VPP ist vor allem für das Entwickeln von Lösungen basierend auf Secure Elements vorgesehen. Entwickler können aufbauend auf der virtuellen Hardwareplattform sichere Dienste entwickeln, um sie später auf diverse Lösungen zu verteilen. Die VPP beinhaltet auch die Spezifikation für die Network Protocol Extension.

Die Spezifikationen selbst sind nicht besonders neu. Die Openfirmware-Spezifikation ist beispielsweise bereits vom Juni 2017. Die andere Spezifikation ist mit dem Publikationsdatum vom Oktober 2018 etwas neuer. Die Spezifikationen sind vor allem für Hersteller von Secure-Element-Chipsets und Smartcard-OS-Entwickler gedacht. Darauf basierend hofft Global Platform, einen weiter genutzten Standard zu ermöglichen, was die Entwicklung entsprechender Secure-Element-Lösungen vereinfachen soll.

Die freigegebenen Spezifikationen finden sich in der Specification Library von Global Platform.

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