Seattle Campus: Amazon baut sich einen Wald in riesigen Glaskugeln
Amazon plant in Seattle eine neue Konzernzentrale aus Bürohochhäusern und riesigen Kuppeln, die mit Pflanzen gefüllt sind. Das geht aus Entwürfen (PDF)(öffnet im neuen Fenster) hervor, die von dem renommierten Architekturbüro NBBJ stammen.
Der Entwurf soll "eine alternative Umwelt erschaffen", wo "Beschäftigte arbeiten und in einer natürlichen, parkähnlichen Anlage Zeit miteinander verbringen können." Eine feuchtwarme Treibhausatmosphäre soll es in den Glaskugeln aber nicht geben: "Während die Form des Gebäudes visuell an ein Gewächshaus oder einen Wintergarten erinnert, wird Pflanzenmaterial ausgewählt, das in einem Mikroklima existieren kann, das auch für Menschen angenehm ist", heißt es in dem Entwurf.
Die drei massiven Kugeln werden eine Höhe von 24 bis 29 Metern haben. Die drei Türme sollen auf jeweils 37 Stockwerken Büroarbeitsfläche bieten.
Amazon will seinen Hauptsitz seit einiger Zeit erweitern. Der Entwurf der Architekten wurde am 21. Mai 2013 in der Seattle City Hall, dem Rathaus von Seattle in Washington, diskutiert.
Amazon hat in seinem ersten Quartal 2013 einen Gewinnrückgang um 37 Prozent auf 82 Millionen US-Dollar verzeichnet. Amazon baute laut dem aktuellen Geschäftsbericht vom 25. April 2013 die Beschäftigtenzahl um 39 Prozent auf 91.300 aus. Der Konzern hatte Ende vergangenen Jahres 89 Auslieferungslager und plant zahlreiche Neueröffnungen.
Amazon investiert massiv in die Geschäftsfelder Cloud und eigene Hardware, was den Gewinn stark verringert hat. Doch das Unternehmen hat erklärt, dass es einen kurzfristigen Gewinn zugunsten künftigen Umsatzwachstums und größerer Kundenloyalität opfern würde.
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