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Seat Minimó: Zweisitzer mit Akkuwechselsystem für die Stadt

MWC 2019
Volkswagen -Tochter Seat hat auf dem Mobile World Congress 2019 ein Konzeptauto mit Akkuwechselsystem vorgestellt, das wie ein erwachsener Renault Twizy aussieht. Es kann je nach Alter des Fahrers 45 oder 90 km/h fahren.
/ Andreas Donath
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Seat Minimó (Bild: Seat)
Seat Minimó Bild: Seat

Der Akku des Seat Minimó(öffnet im neuen Fenster) soll sich innerhalb weniger Minuten wechseln lassen, was dem Nutzer den langwierigen Ladevorgang erspart. Das Modell soll sich besonders für Carsharing-Anbieter eignen, die auf eine hohe Verfügbarkeit des Fahrzeugs setzen.

Seat-Präsident Luca de Meo erklärte: " Der Minimó wurde speziell entwickelt, um sich an die Mobilitätsplattformen anzupassen, die die Zukunft des Fahrens in der Stadt prägen werden, in der der Verkehr eingeschränkt ist und nur einige wenige Betreiber Mobilität anbieten werden können ."

Der Minimó wird von Seat als Kombination aus Auto und Motorrad beworben. Das Fahrzeug soll die Sicherheit und den Komfort eines Autos sowie die Agilität und das einfache Parken eines Motorrads vereinen. Es bietet Platz für zwei Passagiere. Die Reichweite eines Akkus soll 100 km betragen.

Bei einer Länge von 2,5 Metern und einer Breite von 1,24 Metern nimmt das Auto lediglich 3,1 Quadratmeter Platz ein. Es ist mit Scherentüren ausgerüstet, die an der A-Säule angeschlagen sind.

Das Konzeptfahrzeug soll erkennen, ob der Fahrer 16 oder 18 ist und die Geschwindigkeit entsprechend beispielsweise auf 45 oder 90 km/h regulieren. Wie sich Seat diese Funktion genau vorstellt, blieb offen.

Seat Minimó
Seat Minimó (01:47)

De Meo sagte: " Mikromobilität, worunter kurze Pendelstrecken unter zehn km fallen, machen heute etwa 60 Prozent des gesamten Verkehrsaufkommens aus. Es ist ein Geschäftsfeld mit großem Potenzial für einen Mobilitätsanbieter, wie wir es in Zukunft sein wollen. "


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