Seat: Cupra Tavascan startet ab 56.210 Euro

Die Seat-Tochter Cupra bringt im Juni mit dem Tavascan ihr zweites Elektroautomodell auf den Markt, das auf dem Elektrobaukasten MEB des VW-Konzerns basiert. Das 4,64 Meter lange SUV-Coupé(öffnet im neuen Fenster) startet nach Angaben des Unternehmens bei einem Einstiegspreis von 56.210 Euro.
Es tritt auch gegen Modelle aus der eigenen Familie an, liegt aber preislich zum Teil deutlich über den Modellen VW ID.5 , Skoda Enyaq und Audi Q4 E-Tron . Das Auto ist mit beleuchtetem Markenlogo und aufwendiger LED-Lanze quer über das Heck nicht nur markanter gezeichnet als die Familienmitglieder, es hat auch die beste Technik aus dem Baukasten.
Cupra montiert nach eigenen Angaben fürs Erste den 77-kWh-Akku, der für eine Reichweite von bis zu 542 Kilometern reichen soll. Im Basismodell gibt es einen Heckmotor mit 210 kW (286 PS), im Topmodell kommen zwei Motoren an beiden Achsen mit zusammen 250 kW (340 PS) zum Einsatz. Damit erreicht der Tavascan nach Herstellerangaben im besten Fall in 5,5 Sekunden aus dem Stand Tempo 100 und schafft in beiden Versionen eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu 180 km/h.
Dual-Motor-Modell mit etwas geringerer Reichweite
Das Modell mit zwei Motoren soll eine etwas niedrigere Reichweite von bis zu 520 Kilometern haben. Der Tavascan kann mit bis zu 135 kW schnellgeladen werden. In 30 Minuten soll der Akku sich um bis zu 80 Prozent aufladen lassen.









Mit 2,77 Metern Radstand verspricht Cupra viel Platz auch auf der Rückbank. In den Kofferraum mit Heckklappe passen 540 Liter Gepäck. Legt man die Rücklehne um, ist der Stauraum 1.510 Liter groß. Die Heckklappe lässt sich öffnen, indem der Fuß unter die Stoßstange gehalten wird.
Der Cupra Tavascan soll ab Juni 2024 in den zwei Versionen und verschiedenen Ausstattungsvarianten bestellt werden können. Ausgeliefert werden soll das Auto ab dem Herbst 2024.



