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Die Suchmaske von Searx.de
Die Suchmaske von Searx.de (Bild: Searx.de)

Mit offenem Quellcode von der Konkurrenz abgrenzen

Zwar legt auch Konkurrent Startpage eigenen Angaben zufolge großen Wert auf den Schutz der Privatsphäre, Searx will aber noch einen Schritt weitergehen. Erst durch die Freigabe des Quellcodes und die Möglichkeit, die Software dezentral auf viele Server zu verteilen, gewinne der Nutzer wirkliche Kontrolle über seine Daten. So müsse er keinem kommerziellen Anbieter mehr vertrauen, sondern suche sich einen Searx-Server selbst aus oder installiere ihn gleich selbst.

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Einen ähnlichen Schritt ging vor wenigen Wochen das Suchmaschinenprojekt Metager, dort wurde der Quellcode für die Suchmaschinenfunktion veröffentlicht.

Searx braucht Python auf dem Server

Wer Searx selbst installieren will, braucht dafür einen Webserver, der Python ausführen kann. Ein normaler Webspace mit PHP-Support und Datenbanken reicht nicht aus. Nach Angaben der Entwickler soll die Installation aber auch auf einem Raspberry Pi möglich sein.

Wem die Eigeninstallation etwa auf einem Raspberry Pi zu umständlich ist, der kann Searx einfach auf einer der aktuell rund 30 öffentlichen Instanzen nutzen. Die bekanntesten Server sind Searx.me, den Tauber selbst betreibt, sowie das deutschsprachige Searx.de. Auch der französische Hackerverband La Quadrature du Net (LQDN) betreibt unter Searx.laquadrature.net eine eigene Installation. Selbst als Tor-Hidden-Service steht Searx mehrfach zur Verfügung.

  • Suchmaske von Searx 0.9.0, abgerufen von Searx.de (Screenshot: Golem.de)
  • Allgemeine Suchergebnisse von Searx (Screenshot: Golem.de)
  • Währungsumrechnung direkt im Suchfeld von Searx. Auch andere Rechenoperationen sind möglich. (Screenshot: Golem.de)
  • Allgemeine Einstellungen in Searx (Screenshot: Golem.de)
  • Auswahl der Quellen in Searx (Screenshot: Golem.de)
Allgemeine Suchergebnisse von Searx (Screenshot: Golem.de)

"Die Idee zu Searx ist vor drei Jahren bei einer Diskussion am Lagerfeuer entstanden", erzählt Chefentwickler Tauber. Im Jahr 2013 organisierte der Budapester Hackerspace Hungarian Autonomous Center for Knowledge das erste (beziehungsweise nullte) H.A.C.K. Camp in Ungarn, bei dem Searx erstmals diskutiert wurde.

Nur zwei Wochen später stand bereits eine Alpha-Version auf Github zur Verfügung. Der Code wird seitdem komplett von Freiwilligen unter der GNU Affero General Public License (AGPL 3.0+) entwickelt und steht für jeden zur Inspektion und Verwendung zur Verfügung.

Aktuell arbeiten neben Tauber noch vier weitere Programmierer an dem Projekt. Alle 4 bis 6 Monate wollen sie eine neue stabile Version bereitstellen. Wie sieht die langfristige Planung aus? "Searx will nicht finanziell von einem einzigen Unternehmen oder einer Regierung abhängig sein", erklärt Tauber.

Spenden von Menschen, denen ihre Privatsphäre beim Suchen wichtig ist, seien aber möglich und willkommen. Idealerweise könne sich in Zukunft so vielleicht ein Entwickler in Vollzeit um den Code kümmern.

 Searx 0.10.0: Die eigene Suchmaschine auf einem Raspberry Pi

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-Jake- 15. Sep 2016

Scheint doch nicht ganz problemlos zu sein: https://github.com/asciimoo/searx/issues/689

throgh 08. Sep 2016

Hast du deine Ergebnisse den Entwicklern mitgeteilt? Das wäre weitaus hilfreicher als...

Homwer 07. Sep 2016

Hallo, ich fand das Thema sehr spannend und haben es direkt mal ausprobiert. Leider finde...

lear 07. Sep 2016

"cat | grep"?? Willst Du darüber nochmal nachdenken?

lear 07. Sep 2016

"Jein" Du mußt Dich gegenüber google sowieso nicht "anonymisieren". Es interessiert sie...



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