Search Tabs: Wie sich Mozilla gegen Chrome behaupten will

Chrome hat Firefox den Rang abgelaufen, unter Android spielt Mozillas Browser nur eine Nebenrolle und unter iOS gibt es den Browser gar nicht. Das will Mozilla ändern und zugleich dafür sorgen, dass eine solche Situation nicht mehr eintritt. Ganz nebenbei will Mozilla den Suchmaschinenmarkt neu ordnen.

Artikel veröffentlicht am ,
Alex Limi leitet UX-Entwicklung von Mozilla
Alex Limi leitet UX-Entwicklung von Mozilla (Bild: Alex Limi)

Firefox hat in den vergangenen Jahren einigen Glanz verloren: Chrome wächst schneller und hat in einigen Ländern schon heute mehr Nutzer als Firefox, unter Android ist Mozillas Browser bisher nur eine Randerscheinung und unter iOS gibt es Firefox gar nicht, hier dominiert Safari. Kurz gesagt: Neue Konkurrenten sind an Mozilla vorbeigezogen und Mozilla muss aufholen. Und das ist alles andere als einfach, denn viele der Funktionen, die einst Firefox populär machten, sind heute in allen Browsern zu finden, als Produkt ist Firefox nicht besser als die Konkurrenz und der ideologische Unterbau, mit dem sich Mozilla abgrenzen kann, spielt bei der konkreten Browserwahl für viele keine große Rolle. Da gewinnt eher der schlankere und schnellere Browser, sofern er die für den jeweiligen Nutzer unbedingt notwendigen Funktionen bietet.

Inhalt:
  1. Search Tabs: Wie sich Mozilla gegen Chrome behaupten will
  2. Mit Searchtabs den Suchmarkt neu aufrollen

Mozilla arbeitet beispielsweise daran, den Speicherbedarf von Firefox zu reduzieren, den Browser sicherer zu machen und schneller starten zu lassen. Auch wurden stille Updates eingeführt, um den Wechsel auf neue Versionen für Nutzer weniger nervig zu machen. Damit wird es Mozilla aber bestenfalls gelingen, mit der Konkurrenz wieder auf Augenhöhe zu kommen.

Damit sich Mozilla wieder abgrenzen kann, wurde das "Product-Design-Strategy-Team" gegründet. Es soll Innovationen hervorbringen, die Mozillas Produkte in bestimmten Bereichen zu den besten, ersten oder einzigen machen. Auf diesem Weg will Mozilla auch verhindern, wieder der Konkurrenz nur hinterherzulaufen, und Nutzern mehr Gründe liefern, die eigenen Produkte zu bevorzugen.

Ende der vergangenen Woche stellte Alex Limi, Produktdesigner bei Mozilla, vor, woran das Team in den vergangenen drei Monaten gearbeitet hat. Neben dem iPad-Browser Junior ging es um die Themen Suche und Präsenz.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Mit Searchtabs den Suchmarkt neu aufrollen 
  1. 1
  2. 2
  3.  


redbullface 19. Jun 2012

Ich habe gehört, das es die Mutter von Godzilla ist.

Husare 19. Jun 2012

Nö, keine Schelte. Sehe ich eben so.

Husare 19. Jun 2012

Die Kernaussage ist doch das Mozilla es besser machen will als bisher. Das heißt, dass...

Husare 19. Jun 2012

Diese Funktion mit den Kürzeln ist doch bei Firefox schon lange möglich.



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Militär
China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen

Das Shanghai Institute of Mechanical and Electrical Engineering hat einen Durchbruch bei der Erforschung eines Abwehrsystems für Hyperschallwaffen erzielt.

Militär: China gelingt Durchbruch bei Abwehr von Hyperschallraketen
Artikel
  1. HPC-Mythen: Es gibt keine Silberkugel beim Hochleistungsrechnen
    HPC-Mythen
    Es gibt keine Silberkugel beim Hochleistungsrechnen

    Revolutionieren Quantencomputer, neue Beschleuniger oder Programmiersprachen die Hochleistungsrechner? Eine Gruppe von Experten sagt: nein.
    Von Johannes Hiltscher

  2. Arbeitsmarktstudie: Die Schweiz als Einkommensparadies für ITler
    Arbeitsmarktstudie
    Die Schweiz als Einkommensparadies für ITler

    Mit einem Umzug aus Deutschland in die Schweiz können IT-Fachkräfte ihr Einkommen von einem auf den anderen Tag verdoppeln. Dann können sie sich auch ihren größten beruflichen Wunsch leisten: die 4-Tage-Woche.
    Von Peter Ilg

  3. Darknet: Kriminelle bieten Entwicklern bis zu 20.000 US-Dollar
    Darknet
    Kriminelle bieten Entwicklern bis zu 20.000 US-Dollar

    Im Darknet bieten Kriminelle Jobs für ITler an, die bei Cyberangriffen und Ähnlichem helfen sollen. Teils sogar mit bezahltem Urlaub.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • AMD CPU kaufen, SW Jedi Survivor gratis dazu • Philips LED TV 65" 120 Hz Ambilight 999€ • KF DDR4-3600 32GB 91,89€ • Asus Mainboard 279€ • Bosch Prof. bis -55% • PCGH Cyber Week • Acer Predator 32" WQHD 170Hz 529€ • Philips Hue bis -50% • Asus Gaming-Laptops bis -25% [Werbung]
    •  /