Seagate Ironwolf, Ironwolf Pro, WD Red Plus: Verfügbarkeit und Fazit

Die Ironwolf-HDD gibt es derzeit in Größen von 4 bis 12 TByte zu kaufen. Unser 4 TByte großes Testmuster kostet 100 Euro und ist daher ein vergleichsweise günstiger Einstieg in den Bereich des Netzwerkstorage. Die Ironwolf Pro startet bei 4 TByte Kapazität für ebenfalls 100 Euro und geht in 2-TByte-Schritte auf maximal 18 TByte hoch. Unser getestetes Exemplar mit 16 TByte kostet derzeit 580 Euro.

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Die WD Red Plus wird in Größen von 1 bis 14 TByte angeboten. Gerade bei den kleineren Modellen gibt es hier eine größere Auswahl an langsamer drehenden HDDs, was einige Kunden automatisch zu Western Digital führen könnte. Unser 12-TByte-Testmuster kostet 350 Euro. Die HDD bleibt damit die günstigste unter den drei getesteten Versionen - auf den Preis pro Gigabyte gerechnet.

Fazit

Die Ironwolf, Ironwolf Pro und WD Red Plus sind auf den ersten Blick identisch, können allerdings für sich genommen unterschiedliche Käufergruppen ansprechen.

Aus unserem Test geht die Ironwolf Pro durch ihre relativ hohe Geschwindigkeit und geringe Betriebslautstärke als Leistungssieger hervor. Auch bietet Seagate hier eine erweiterte Garantie von fünf Jahren und eine generell bessere Haltbarkeit an.

  • Die drei NAS-Festplatten passen in gewöhnliche 3,5-Zoll-Schächte. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die drei NAS-Festplatten passen in gewöhnliche 3,5-Zoll-Schächte. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • WD Red Plus 12TB (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • WD Red Plus 12TB (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die drei Festplatten im Vergleich (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alle HDDs sind mit Standard-SATA-Interface ausgestattet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Seagate Ironwolf Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Das erkaufen wir uns mit einem höheren Preis pro Gigabyte und dem höchsten Strombedarf unter den drei Kontrahenten. Sie eignet sich daher eher für User, die auf Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit statt auf Wirtschaftlichkeit setzen.

Seagate IronWolf Pro, NAS interne Festplatte 4 TB HDD, 3.5 Zoll, 7200 U/Min, CMR, 128 MB Cache, SATA 6 Gb/s, silber, inkl. 3 Jahre Rescue Service

Die Ironwolf ist fast genauso teuer wie die Ironwolf Pro, bietet allerdings nur drei Jahre Garantie und wie die WD Red Plus maximal 180 TByte Datendurchsatz im Jahr. Die 4-TByte-Variante zeigt allerdings, dass langsam drehende HDDs viel Energie einsparen können und nicht zu viel an Leistung einbüßen müssen. In größeren Kapazitäten über 4 TByte sehen wir den Sinn der Ironwolf gegenüber der Pro-Variante aber kaum, zumindest nicht bei der aktuellen Marktlage.

  • Die drei NAS-Festplatten passen in gewöhnliche 3,5-Zoll-Schächte. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die drei NAS-Festplatten passen in gewöhnliche 3,5-Zoll-Schächte. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • WD Red Plus 12TB (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • WD Red Plus 12TB (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf Pro (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Seagate Ironwolf (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Die drei Festplatten im Vergleich (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
  • Alle HDDs sind mit Standard-SATA-Interface ausgestattet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)
Alle HDDs sind mit Standard-SATA-Interface ausgestattet. (Bild: Oliver Nickel/Golem.de)

Die WD Red Plus ist lauter und langsamer als die Ironwolf Pro und kann nur mit drei Jahren Garantie aufwarten. Sie benötigt dafür etwas weniger Energie und ist vor allem im unteren Kapazitätssegment mit vielen niedrigdrehenden Varianten aufgestellt. Sollen es etwa 6 TByte Kapazität bei weniger als 7.200 rpm sein, führt an der WD-HDD kaum ein Weg vorbei. Sie ist zudem im Preis pro Gigabyte die günstigste Alternative und daher für preisbewusstere NAS-Projekte interessant.

Generell ist es erfreulich, dass auch traditionelle 3,5-Zoll-HDDs noch weiterentwickelt werden und ausreichend Leistung für die meisten NAS-Anwendungen liefern. Das ist für bezahlbare Speichersysteme auch im Enterprise-Umfeld ein Segen.

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 Auf die Stromkosten kommt es bei der HDD an
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jo-1 20. Mai 2021 / Themenstart

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BLi8819 14. Mai 2021 / Themenstart

Damit läuft es dann auch ohne Quietschen und Knacken.

Smolo 11. Mai 2021 / Themenstart

Ja da bin ich voll bei dir aber ob das in der Realität wirklich gemacht wird mag ich...

Sil53r Surf3r 11. Mai 2021 / Themenstart

Ja. Dass das völlig inakzeptabel ist, hätte ich ergänzend anfügen sollen. Leider ist das...

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