Abo
  • Services:

Seagate-Festplatte: Getrennte Köpfe sollen HDD-Leistung verdoppeln

Seagate möchte bei künftigen HAMR-Festplatten auf mehrere Aktoren setzen, um so die Köpfe an den Armen unabhängig voneinander lesen und schreiben zu lassen. Das Verfahren hilft vor allem, die Latenz zu verringern und die Anzahl der Befehle pro Sekunde zu steigern, die reine Datenübertragung profitiert weniger.

Artikel veröffentlicht am ,
Multi Actuator Technology
Multi Actuator Technology (Bild: Seagate)

Der Festplattenhersteller hat mit der Multi Actuator Technology eine neue Idee für künftige HDDs angekündigt. Die Technik soll bei Festplatten mit HAMR (Heat Assisted Magnetic Recording) eingesetzt werden, diese erwartet Seagate bis Ende nächsten Jahres mit bis zu 20 Terabyte Speicherkapazität.

Stellenmarkt
  1. medavis GmbH, Karlsruhe (Home-Office)
  2. Dataport, Bremen, Hamburg (Home-Office möglich)

Bei herkömmlichen HDDs gibt es einen Aktor, welcher bei einem Laufwerk mit acht Plattern die acht Arme mit ihren Köpfen bewegt, die dann entweder Daten lesen oder sie schreiben. Die Multi Actuator Technology soll dieses Manko beheben, indem es zwei Aktoren mit jeweils vier Armen und acht Köpfen gibt. Die eine Hälfte kann so Daten lesen und die andere Hälfte schreiben, weshalb das Host-System eine solche Festplatte als zwei Laufwerke sieht.

Mehr IOPS sind das Ziel

Weil die beiden Arm-Pärchen autark agieren, sinkt die durchschnittliche Latenz, mit der Informationen gelesen oder geschrieben werden. Das verdoppelt theoretisch die Input/Output-Operationen pro Sekunde, eine für Datacenter wichtige Performance-Metrik. Dort sollen die HAMR-Festplatten mit Multi Actuator Technology folgerichtig auch zuerst erscheinen. Künftig möchte Seagate die Anzahl der Aktoren erhöhen, um mehr Parallelität innerhalb der HDDs zu erreichen. Niedrige IOPS sind einer der größten Nachteile von Festplatten verglichen mit Flash-basierten SSDs.

Bei HAMR (Heat Assisted Magnetic Recording) wird die Datenschicht auf den Plattern mit einem kleinen Laser erhitzt, bevor der Schreibkopf die Informationen aufbringt. Daher dürften die Magnetscheiben aus Glas statt aus dem bisher üblichen Aluminium bestehen, da dieses Material hitzebeständiger und zudem dünner sowie steifer ist.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

hjp 22. Dez 2017

Die Schlussfolgerung ist meines Erachtens Unsinn. Erstens stimmt schon die Voraussetzung...

ldlx 20. Dez 2017

also zwei Aktoren mit je 8 Armen. Nicht zwei Aktoren mit je 4 Armen.

ldlx 20. Dez 2017

Richtig. Nicht Panasonic, Kenwood. Habs wieder gefunden: http://www.cdrinfo.com/Sections...

sfr (golem.de) 20. Dez 2017

Danke für den Hinweis. Satz ist aufgebügelt.


Folgen Sie uns
       


Acer Spin 13 - Fazit

Das Spin 13 von Acer ist ein hochwertig verarbeitetes, gut ausgestattetes Chromebook. Nach dem Test fragen wir uns aber, ob wir wirklich mindestens 900 Euro für ein Notebook mit Chrome OS ausgeben wollen.

Acer Spin 13 - Fazit Video aufrufen
WD Black SN750 ausprobiert: Direkt hinter Samsungs SSDs
WD Black SN750 ausprobiert
Direkt hinter Samsungs SSDs

Mit den WD Black SN750 liefert Western Digital technisch wie preislich attraktive NVMe-SSDs. Es sind die kleinen Details, welche die SN750 zwar sehr gut, aber eben nicht besser als die Samsung-Konkurrenz machen.
Ein Bericht von Marc Sauter

  1. WD Black SN750 Leicht optimierte NVMe-SSD mit 2 TByte
  2. Ultrastar DC ME200 Western Digital baut PCIe-Arbeitsspeicher mit 4 TByte
  3. Western Digital My-Cloud-Lücke soll nach 1,5 Jahren geschlossen werden

Emotionen erkennen: Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn
Emotionen erkennen
Ein Lächeln macht noch keinen Frohsinn

Wer lächelt, ist froh - zumindest in der Interpretation eines Computers. Die gängigen Systeme zur Emotionserkennung interpretieren den Gesichtsausdruck als internes Gefühl. Die interne Gefühlswelt ist jedoch sehr viel komplexer. Ein Projekt des DFKI entwickelt ein System, das Gefühle besser erkennen soll.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Ökostrom Wie Norddeutschland die Energiewende vormacht
  2. Magnetfeld Wenn der Nordpol wandern geht
  3. Computational Periscopy Forscher sehen mit einfacher Digitalkamera um die Ecke

Varjo VR-Headset im Hands on: Schärfer geht Virtual Reality kaum
Varjo VR-Headset im Hands on
Schärfer geht Virtual Reality kaum

Das VR-Headset mit dem scharfen Sichtfeld ist fertig: Das Varjo VR-1 hat ein hochauflösendes zweites Display, das ins Blickzentrum des Nutzers gespiegelt wird. Zwar sind nicht alle geplanten Funktionen rechtzeitig fertig geworden, die erreichte Bildschärfe und das Eyetracking sind aber beeindruckend - wie auch der Preis.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Und täglich grüßt das Murmeltier Sony bringt VR-Spiel zu Kultfilm mit Bill Murray
  2. Steam Hardware Virtual Reality wächst langsam - aber stetig
  3. AntVR Stirnband soll Motion Sickness in VR verhindern

    •  /