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Seagate: 4-TByte-Festplatte für DVR und Videoüberwachung

Die Festplatte "Video 3.5 HDD" von Seagate gibt es nun auch mit 4 TByte Kapazität. Im Unterschied zu den Desktop-Laufwerken sind die Video-HDDs auch für den Dauerbetrieb freigegeben.
/ Nico Ernst
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Die Video HDD (Bild: Seagate)
Die Video HDD Bild: Seagate

Seagate liefert ab sofort die Festplatte Video 3.5 HDD auch mit Kapazitäten von 4 und 3 Terabyte aus. Die bisher als "Pipeline HD" bekannte Serie trägt nun den neuen einheitlichen Namen. Ähnlich benannte Seagate im Februar 2013 auch die früher Barracuda genannten Desktop-Laufwerke in Desktop HDD um.

Der Unterschied zwischen Video HDD und Desktop HDD ist die Eignung für den Dauerbetrieb. Laut dem Datenblatt (PDF(öffnet im neuen Fenster)) kann eine Video HDD ein Jahr lang rund um die Uhr laufen, was von der Garantie – die ebenfalls nur noch ein Jahr beträgt – auch abgedeckt wird. Die weiteren Daten der 4-TByte-Festplatte mit der Modellnummer ST4000VM000 ähneln den Desktop-Laufwerken, einzig etwas leiser ist die Videofestplatte: Mit 23 Dezibel soll sie auch bei Zugriffen kaum zu hören sein.

Bei der Leistungsaufnahme, die bei Dauerbetrieb mehr ins Gewicht fällt als bei einem PC, ist die Video HDD aber nicht besser als die Desktop-Laufwerke. Seagate gibt 5 Watt im Betrieb an. Ist der Motor für die Magnetscheiben aus, sind es nur 0,75 Watt. Manche digitale Videorekorder (DVR) beherrschen die entsprechenden SATA-Befehle, um eine Festplatte schlafen zu legen.

Wie der Produktname schon sagt, ist die Video HDD vor allem für digitale Videosysteme wie Festplattenrekorder und Überwachungslösungen vorgesehen. Aufgrund ihrer Eignung für den Dauerbetrieb kann sie aber auch als Alternative zur Serie WD Red des Konkurrenten Western Digital angesehen werden. Diese Reihe ist für kleine NAS-Geräte gedacht.

Der Aufpreis für die Video HDD gegenüber der Desktop HDD fällt moderat aus. Während das Desktop-Modell (ST4000DM000) bei deutschen Hardwareversendern rund 150 Euro kostet, ist die Videofestplatte (ST4000VM000) für rund 170 Euro zu haben.

Zu beachten ist beim Aufrüsten älterer digitaler Videorekorder, dass viele dieser Geräte mit Festplatten über 2 Terabyte nichts anfangen können. Im Zweifel sollte man sich beim Hersteller nach Kompatibilität erkundigen und erfragen, ob eine neue Firmwareversion das Problem lösen kann.


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