Seacom: Internet-Seekabel an mehreren Punkten zerstört

Das Glasfaserkabel von Seacom, das Afrika mit Europa und Asien verbindet, ist vor der Küste von Ägypten schwer beschädigt worden. Die Reparaturarbeiten am Seekabel sind angelaufen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Seacom-Seekabel wird verlegt.
Das Seacom-Seekabel wird verlegt. (Bild: Seacom)

Vor der Nordküste Ägyptens ist das Seekabel von Seacom an mehreren Stellen zerstört, was die Internetverbindungen von Afrika, vom Nahen Osten und von Asien nach Europa beeinträchtigt. "Mehrere Schnitte in das Seekabel vor der Nordküste von Ägypten im Mittelmeer haben Auswirkungen auf eine Reihe von Kabelsystemen in Afrika, im Nahen Osten und in Asien und den Anschluss an Europa", gab Seacom-Chef Mark Simpson bekannt.

Stellenmarkt
  1. Softwareentwickler (m/w/d) für Wäge- und Automatisierungs-Systeme
    SysTec Systemtechnik und Industrieautomation GmbH, Bergheim bei Köln
  2. Berufseinstieg SAP-Berater*in (m/w/d)
    Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Hamburg, Frankfurt, Wetzlar, Köln, Stuttgart
Detailsuche

Seacom habe die Reparaturarbeiten bereits aufgenommen und versuche, "alternative Kapazitäten im Mittelmeer und weitere IP-Kapazitäten in Asien hinzuzufügen". Das Unternehmen machte keine Angaben dazu, wie es zu dem Schaden kam.

Der südafrikanische Internet Service Provider Mweb hat seinen ADSL-Kunden mitgeteilt, dass einige Dienste nur eingeschränkt funktionieren würden. Es werde versucht, den Datenverkehr umzuleiten.

Seacom ist ein Untersee- und Glasfasernetz, das sich in Privatbesitz befindet und seit Juli 2009 viele afrikanische Länder auf einer Strecke von 17.000 Kilometern entlang der ost- und südafrikanischen Küste und von dort nach Indien und Europa vernetzt. Dazu gehören Südafrika, Mosambik, Tansania, Kenia, Ruanda, Uganda, Dschibuti und Äthiopien. Das System hat eine Kapazität von 1.280 GBit/s.

Golem Akademie
  1. IT-Fachseminare der Golem Akademie
    Live-Workshops zu Schlüsselqualifikationen
  2. 1:1-Videocoaching mit Golem Shifoo
    Berufliche Herausforderungen meistern
  3. Online-Sprachkurse mit Golem & Gymglish
    Kurze Lektionen, die funktionieren
Weitere IT-Trainings

"Seacom möchte dem gesamten afrikanischen Kontinent ein zuverlässiges und vernetztes Internet zur Verfügung stellen, das sich durch lokale Inhalte, minimale Latenz sowie schnellen Download und schnelles Streaming auszeichnet", heißt es von den Betreibern. Mit der Inbetriebnahme des neuen Unterseekabels sollen die Kosten für Breitbandzugänge deutlich sinken, so dass diese teure und schmalbandige Satellitenverbindungen für den Kontinent ablösen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


gaym0r 27. Mär 2013

Der . ist Trotzdem falsch.

Abseus 25. Mär 2013

Blödsinn das hat auch mmit Umgangssprache nichts zu tun

Snoozel 25. Mär 2013

Ahh, erwischt, doch ein Troll! ;)

Snoozel 25. Mär 2013

Nein, ich sagte wie eine Großfamilie, untereinander kennt man sich halt. Und ich denke...

Levial 25. Mär 2013

Durchsichtiges Kupfer! Bestimmt Millionen wert :D



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
William Shatner
Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn

Energie! Noch im Oktober 2021 fliegt William "Kirk" Shatner möglicherweise mit Jeff Bezos ins All.

William Shatner: Captain Kirk fliegt offenbar in die Erdumlaufbahn
Artikel
  1. Browser: Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox
    Browser
    Edge unterstützt Maus und Tastatur auf Xbox

    Microsoft hat Edge auf den aktuellen Xbox-Konsolen aktualisiert. Jetzt lässt sich der Browser fast wie am PC per Maus und Tastatur bedienen.

  2. 600 Millionen Euro: Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen
    600 Millionen Euro
    Bundeswehr lässt Funkgeräte von 1982 nachbauen

    Das SEM 80/90 mit 16 KBit/s wird exakt nachgebaut, zum Stückpreis von rund 20.000 Euro. Das Retrogerät geht für die Bundeswehr in Serie.

  3. MacOS Monterey Beta: Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung
    MacOS Monterey Beta
    Hinweise auf neues MacBook Pro 16 mit höherer Auflösung

    Die neueste Beta von MacOS Monterey beinhaltet Hinweise auf ein MacBook Pro 16 Zoll, welches ein Display mit 34.56 x 2.234 Pixel Auflösung haben soll.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Samsung Odyssey G7 499€ • Alternate (u. a. Thermaltake Level 20 RS ARGB 99,90€) • Samsung 980 1 TB 83€ • Lenovo IdeaPad Duet Chromebook 229€ • Lenovo-Laptops zu Bestpreisen • 19% auf Sony-TVs bei MM • Samsung SSD 980 Pro 1TB 150,50€ • AeroCool Cylon 4 ARGB 25,89€ [Werbung]
    •  /