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Sea of Thieves angespielt: Zwischen bärbeißig und böse

Darf ein Pirat einen anderen Piraten vor der Goldannahmestelle überfallen? Solche Fragen spielen in Sea of Thieves eine Rolle. Golem.de hat das ungewöhnliche, wunderbar stimmig in Szene gesetzte MMORPG von Microsoft in der geschlossenen Betaversion ausprobiert.

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Artwork von Sea of Thieves
Artwork von Sea of Thieves (Bild: Microsoft)

Das Meer funkelt, der Sandstrand glänzt in der Sonne, die Palmen wippen im Wind. Ist uns aber egal: Wir sehen nur das feindliche Piratenschiff, das am Steg der Tropeninsel liegt. Wo ein Schiff, da ein Schatz - und den holen wir uns in Sea of Thieves, solange die eigentlichen Besitzer des Potts auf dem Eiland unterwegs sind. Mit einem Sprung hopsen wir über die Reling unseres eigenen Segelboots, schwimmen ein paar Meter und klettern dann an der Strickleiter des verlassenen Schiffs auf dessen Deck.

Inhalt:
  1. Sea of Thieves angespielt: Zwischen bärbeißig und böse
  2. Geld oder Leben: Überfälle auf andere Spieler

Um es kurz zu machen: Wir klauen dort Munitionskisten und andere teure Ausrüstung - allein das ist schon ein Erfolg. Anschließend warten wir mit geladenen Kanonen auf unserem Boot, bis die gegnerische Crew unvorbereitet zurückkommt. Dann versenken wir ihren Kahn und knöpfen ihnen auch noch den gerade erbeuteten Schatz ab. Harhar, lustig ist das Piratenleben!

Sea of Thieves entsteht derzeit bei dem 2002 von Microsoft übernommenen britischen Entwicklerstudio Rare für Windows-PC und die Xbox One. Auf den ersten Blick wirkt es mit seiner Cartoongrafik auf Basis der Unreal Engine 4 fast wie ein World of Warcraft für Freibeuter, tatsächlich verfolgt es aber ein sehr eigenes Konzept. Wir haben das Spiel ein paar Tage in der geschlossenen Beta ausprobiert, in der allerdings nur ein kleiner Teil der später verfügbaren Inhalte enthalten ist.

  • Sea of Thieves bietet tolle Sonnenuntergänge. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Am Steuer unserer Fregatte erreichen wir eine Insel. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wenn wir versehentlich über Bord gehen, beamt uns dieses Wesen zurück ins Trockene. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • In diesen drei Modi konnten wir in der Closed Beta antreten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Händler auf einer der Inseln ... (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • ... und sein Angebot. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wenn wir sterben, erwachen wir auf diesem Geisterschiff - die Tür führt zurück in die normale Spielewelt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Eiland wirkt besonders bedrohlich ... (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung auf Windows-PC geht gut von der Hand. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafikoptionen sind ebenso übersichtlich ... (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • ... wie das Videomenü. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Sea of Thieves bietet tolle Sonnenuntergänge. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

In Sea of Thieves segeln wir als Pirat in einer Welt mit einem riesigen Meer, um zu Ruhm und vor allem Reichtum zu kommen. Das Aufbauen von Levels steht zumindest in der Beta nicht im Mittelpunkt wie in den meisten anderen Onlinerollenspielen. Dafür ist die Zusammenarbeit mit anderen menschlichen Mitstreitern von Anfang an wichtiger und wir haben etwas mehr Freiheiten.

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Besonders die Teamarbeit ist enorm wichtig. Zumindest in der Beta können wir zwar auch alleine auf einem kleinen Schiff in See stechen, aber dann haben wir echte Schwierigkeiten, es mit einer gut abgestimmten gegnerischen Crew aufzunehmen. Die kann nämlich Eisenkugeln zu den Kanonen tragen, während der Steuermann den Kurs festlegt, ein Matrose oben im Adlernest die Gesamtsituation im Blick behält und ein weiterer Kollege die Segel hisst und rafft.

Das alles ist in Sea of Thieves relativ wichtig - anders als etwa in den Seegefechten von Assassin's Creed nimmt unser Boot nicht einfach so Geschwindigkeit auf, sondern hängt halbwegs nachvollziehbar im Wind. Idealerweise kann ein Mitstreiter zusätzlich den Anker bedienen, um etwa eine schnelle Wende hinzubekommen. Der Anker plumpst auf Knopfdruck in die Tiefe, muss aber aufwendig mit einer Laufbewegung um eine Winde in die Höhe gezurrt werden.

Geld oder Leben: Überfälle auf andere Spieler 
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