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Geld oder Leben: Überfälle auf andere Spieler

Damit alles koordiniert abläuft, führt fast kein Weg an einem Headset vorbei. Zumindest sollte der Kapitän in der Lage sein, seine Befehle per Sprache zu erteilen, damit seine Mannschaft möglichst gut abgestimmt agiert. In der geschlossenen Beta funktioniert das prima - ob die Sprachausgabe im finalen Spiel mit möglicherweise unerfahrenen Mitstreitern auch noch Spaß macht, bleibt eine der großen Unbekannten bei Sea of Thieves.

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Eine weitere offene Frage ist die Sache mit den Angriffen auf andere Spieler. Einerseits passt das natürlich zum Piratenleben. Andererseits gab es in der Community nach ein paar Tagen vor allem über eine Sache viel Verärgerung: Es ist möglich, andere Freibeuter vor der Verkaufsstelle für Gold abzupassen und sie dann mit seinem Schwert relativ einfach aus den Lederstiefeln zu hauen, weil sie sich mit der Kiste beladen kaum sinnvoll verteidigen können. Hier sollte Rare unbedingt noch nachbessern.

Richtig gut gefallen uns die eigentlichen Schatzsuchen. Beispielsweise kaufen wir eine Schatzkarte und steuern dann mit unserem Schiff das markierte Inselchen an. Dann folgen wir den weiteren Hinweisen - teilweise erinnert das an Adventures. So müssen wir nicht nur die richtige Stelle für unsere Schaufel finden, sondern zum Beispiel auch mit der passenden Melodie auf unserem Akkordeon einen verborgenen Zugang öffnen.

  • Sea of Thieves bietet tolle Sonnenuntergänge. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Am Steuer unserer Fregatte erreichen wir eine Insel. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wenn wir versehentlich über Bord gehen, beamt uns dieses Wesen zurück ins Trockene. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • In diesen drei Modi konnten wir in der Closed Beta antreten. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Ein Händler auf einer der Inseln ... (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • ... und sein Angebot. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Wenn wir sterben, erwachen wir auf diesem Geisterschiff - die Tür führt zurück in die normale Spielewelt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Das Eiland wirkt besonders bedrohlich ... (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Steuerung auf Windows-PC geht gut von der Hand. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • Die Grafikoptionen sind ebenso übersichtlich ... (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
  • ... wie das Videomenü. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)
Wenn wir sterben, erwachen wir auf diesem Geisterschiff - die Tür führt zurück in die normale Spielewelt. (Bild: Microsoft/Screenshot: Golem.de)

Musik spielt überhaupt eine große Rolle in Sea of Thieves. Wir können mehrere Instrumente kaufen und dann gemeinsam Seemannslieder anstimmen. Das geschieht weitgehend auf Knopfdruck, jedes weitere Musikinstrument fügt eine zusätzliche Melodielinie oder sonstige Klänge hinzu.

Eine der großen Stärken ist die Grafik. Das toll animierte Meerwasser schwappt fast wie in echt, Sonnenuntergänge lassen Urlaubsstimmung aufkommen, bei Gewittern möchten wir uns am liebsten unter Deck verkriechen. Neben Tag- und Wetterwechseln soll es auch Jahreszeiten geben, davon haben wir in der Beta aber noch nichts bemerkt. Animation und Aufbereitung wirken sehr hochwertig - aber natürlich muss man den eigenwilligen Stil mögen.

Unklar ist uns noch, wie es um die Langzeitmotivation bestellt ist. Zumindest in der Beta ist vor allem das Verdienen von Credits ein klar erkennbares Ziel, die wiederum für bessere Klamotten und Schiffe investiert werden können. Aber reicht das aus, um langfristig an Bord zu bleiben? Wir sind da noch etwas skeptisch.

Sea of Thieves soll am 20. März 2018 als Play-Anywhere-Titel für Xbox One und Windows 10 erscheinen, der Wechsel von der einen zur anderen Plattform soll nahtlos möglich sein. Für das Spielen auf der Xbox One ist eine Mitgliedschaft bei Xbox Live Gold (rund 6 Euro pro Monat) nötig, auf Windows-PC nach aktuellem Stand nicht. Sonstige Kosten sollen bei dem Vollpreistitel nicht anfallen.

 Sea of Thieves angespielt: Zwischen bärbeißig und böse
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Kakiss 02. Feb 2018

Geister- und Zombiepiraten gibt es aber schon ewig :) ! Manche davon kämpfen wie Kühe...

HierIch 02. Feb 2018

Ihr kennt aber schon den Unterschied zwischen "Closed Beta" und "Release Candidate"?

ibsi 02. Feb 2018

Danke

burzum 02. Feb 2018

Golem.de hat - ganz ohne Gesetz - auch einfach das Hausrecht und kann auf ihrer Seite...

Proctrap 02. Feb 2018

allein weil steam auch für Linux was zu bieten hat & sich engagiert ist der ms store...


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