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Foilendes Wassertaxi Sea Bubble: in Zukunft autonom unterwegs
Foilendes Wassertaxi Sea Bubble: in Zukunft autonom unterwegs (Bild: Sea Bubbles)

Hohe Geschwindigkeiten auf dem Wasser

Der Schwede Bringdal ist Windsurfer und hat 2012 einen Geschwindigkeitsrekord aufgestellt: Er war der erste Windsurfer, der schneller als 50 Knoten, knapp 93 km/h, war. Noch schneller war er zusammen mit Thébault: Bringdal gehörte zur Besatzung, als Thébault mit seinem Boot Hydroptère 2009 als Erster schneller als 100 km/h segelte.

  • Sea Bubbles sind elektrisch betriebene Tragflügelboote. (Bild: Sea Bubbles)
  • Ab einer Geschwindigkeit von 7 Knoten hebt sich das Boot aus dem Wasser und foilt. (Bild: Sea Bubbles)
  • Eingesetzt werden sollen die Sea Bubbles als Wassertaxis auf der Seine in Paris. (Bild: Sea Bubbles)
  • So könnte ein Sea Bubble von innen aussehen. Dieses hat allerdings nur vier Plätze. (Bild: Sea Bubbles)
  • Die beiden Gründer Alain Thébault (r.) und Anders Brindgal mit einem Sea-Bubble-Modell (Foto: Sea Bubbles)
  • Das Vorbild: das von Thébault gebaut Rekordboot Hydroptère (Foto: Sea Bubbles)
  • Foilender GC32-Katamaran: Der Reibungswiderstand verringert sich deutlich. (Foto: Werner Pluta/Golem.de)
Das Vorbild: das von Thébault gebaut Rekordboot Hydroptère (Foto: Sea Bubbles)

Das Prinzip, ein Boot aus dem Wasser zu heben und so mit einer geringen benetzten Fläche sehr schnell unterwegs zu sein, ist schon über 100 Jahre bekannt: Ende des 19. Jahrhunderts begann Enrico Forlanini, mit diesem Konzept zu experimentieren. 1906 baute der Italiener, der eigentlich Flugzeugkonstrukteur war, das erste einsatzfähige Tragflügelboot.

Im America's Cup wird gefoilt

Lange waren Tragflügelboote Motorboote. Seit einigen Jahren kommt diese Technik auch zunehmend bei Segelbooten zum Einsatz, etwa beim America's Cup 2013 ebenso wie beim kommenden 2017 oder in der Rennserie Extreme Sailing Series, in der GC32-Katamarane an den Start gehen.

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Thébault ist einer der Pioniere auf dem Gebiet: In den 1980er Jahren übernahm er das Projekt des bekannten französischen Seglers Éric Tabarly, ein foilendes Segelboot zu entwickeln. 1994 war das Ergebnis fertig: Der Hydroptère wurde dafür gebaut, Geschwindigkeitsrekorde unter Segeln aufzustellen.

Thébault stellt einen Rekord auf

Nach einem spektakulären Unfall 2008, bei dem das Boot schwer beschädigt wurde, gelang Thébault das im darauffolgenden Jahr: Er erreichte über eine Distanz von 500 Metern eine Geschwindigkeit von 51,36 Knoten, das sind 95,22 km/h, und über eine Seemeile 50,17 Knoten, 92,91 km/h. Bei dem Rekordversuch segelte der Hydroptère kurzzeitig schneller als 100 km/h.

Bei der Konzeption des Sea Bubble habe das Team auf die Erfahrungen von Hydroptère zurückgegriffen, erzählt Bringdal. Unter anderem wurde dafür der Designer eingesetzt, der auch den Hydroptère entworfen hatte und der an der Entwicklung des Kampfflugzeugs Rafale des französischen Luftfahrtunternehmens Dassault beteiligt war.

So schnell sind die Sea Bubbles allerdings nicht.

 Sea Bubbles: Wassertaxis schweben über die SeineSea Bubbles in Paris 

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southy 13. Sep 2016

...aber auch auf der Alster fahren Fähren. Auch wenn diese unglücklicherweise nicht (wie...

TrollNo1 12. Sep 2016

Ach ja? Schadstoffreduzierung haben sie auch bitter nötig: http://www.faz.net/aktuell...

M.P. 10. Sep 2016

Und die Verkehrssicherheit eines neuen Wasserfahrzeuges sowie dieser...

M.P. 09. Sep 2016

Bis jetzt gibt es laut Artikel nur ein Modell im Maßstab 1:8. Aber in spätestens knapp 16...

lear 09. Sep 2016

Eine Linie der Metro folgt dem Seine-Verlauf *exakt* und zwar schneller als 20 km/h...



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