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SDDM: Aufstrebender Qt-Displaymanager veröffentlicht

Der auf Qt und QML basierende Displaymanager SDDM ist erstmals offiziell erschienen. SDDM könnte mit Qt5 und Wayland in die KDE-Arbeitsflächen integriert werden.
/ Sebastian Grüner
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Der Simple Desktop Display Manager (Bild: SDDM)
Der Simple Desktop Display Manager Bild: SDDM

Der Simple Desktop Display Manager (SDDM) wird erst seit etwa drei Monaten entwickelt und ist nun erstmals offiziell erschienen(öffnet im neuen Fenster) . Das kleine Open-Source-Projekt hat mit PAM, XCB und Qt nur sehr wenige Abhängigkeiten und verwendet QML zur Gestaltung des grafischen Logins.

Vor allem deshalb ziehen einige KDE-Entwickler SDDM als künftige Alternative für KDM in Erwägung. Denn mit der Verwendung von Qt5 und Wayland in den Plasma Workspaces 2 werde der nicht mehr aktiv entwickelte KDM wohl auch nicht mehr verwendet werden, wie Aaron Seigo in seinem Blog(öffnet im neuen Fenster) schreibt.

Zwar lässt sich SDDM bereits mit Qt5 kompilieren und unterstützt damit zumindest theoretisch Wayland, praktisch müsste dafür aber ein Wayland-Compositor geschrieben werden. Gleiches gilt zwar auch für den in Ubuntu eingesetzten LightDM, Seigo zufolge haben die Canonical-Entwickler jedoch nicht vor, diese Arbeit zu übernehmen. Immerhin werden sie mit Mir künftig einen eigenen Display-Server pflegen. Ausschlaggebend für eine Entscheidung zwischen SDDM und LightDM könnte für Seigo die Wayland-Unterstützung sein.

Derzeit fehlen SDDM noch viele weitere wichtige Funktionen, etwa die Unterstützung für Tastatur-Layouts und die Möglichkeit, schnell Nutzer zu wechseln, was das Team aber einbauen möchte. Ebenso sei ein KDE-Konfigurationsmodul (KCM) in Arbeit, um das Aussehen des Anmeldebildschirms einfach verändern zu können.

Der Quellcode von SDDM 0.1 ist via Github verfügbar(öffnet im neuen Fenster) und steht unter der GNU GPL, die QML-Dateien unter der MIT-Lizenz.


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