Bei der Fertigung des iPhone 5 gibt es wohl gehäuft Qualitätsprobleme. Käufer beklagen deutlich sichtbare Kratzer am Gehäuse und Verarbeitungsfehler. Einige Modelle haben Probleme bei der WLAN-Nutzung.
Golem.de-Testmuster vom iPhone 5 war ohne Kratzer.Bild:
Nina Sebayang/Golem.de
Unter anderem in Apples Supportforum(öffnet im neuen Fenster) beklagen sich Käufer eines iPhone 5 über Kratzer am Gehäuse, die direkt nach dem Auspacken des Smartphones bemerkt wurden. Die Betroffenen versichern, dass die Beschädigung nicht durch den Transport passiert sein kann, weil die Packungen unversehrt waren. Nach Auskunft von Apples Hotline sollen die Kratzer bei einer bestimmten Charge durch eine defekte Maschine aufgetreten sein, wie Appdated.de berichtet (öffnet im neuen Fenster) .
Laut einer Umfrage auf Macrumors(öffnet im neuen Fenster) hatten rund 35 Prozent der Geräte Kratzer direkt nach dem Auspacken. Wie viele aller verkauften Apple-Smartphones davon betroffen sind, ist nicht bekannt, weil es vom Hersteller dazu keine Zahlen gibt. Betroffene iPhone-5-Besitzer erhalten von Apple Ersatz für das defekte Gerät und müssen sich dazu bei der Apple-Hotline melden. Apple ist der Fehler nach eigener Auskunft bekannt. Unklar bleibt, weshalb die Geräte dann überhaupt in den Handel gekommen sind. Denn eigentlich hätte eine Qualitätsprüfung die Auslieferung defekter Geräte verhindern müssen.
Für jedes zerkratzte iPhone 5 gibt es von Apple 20 Euro
Wie Leser Golem.de berichten, erhalten Kunden mit einem ab Werk zerkratzten iPhone 5 neben einem Austauschgerät eine Gutschrift von 20 Euro. Von Apple gab es dazu auf Nachfrage keine Reaktion. In den USA wurde derweil ein Begriff für diese Fehler kreiert: Scuffgate. Das Wort entstand in Anlehnung an Antennagate beim iPhone 4 .
Bild 2/35: iPhone 5 (l.) im Vergleich zum iPhone 4S (r.)
Bild 3/35: iPhone 5
Bild 4/35: iPhone 5 mit neuem Anschluss namens Lightning
Bild 5/35: Apple liefert das iPhone 5 mit Lightning-Kabel und neuem Headset.
Bild 6/35: iPhone 5: Die Rückseite besteht nicht mehr komplett aus Glas.
Bild 7/35: Das iPhone 5 (unten) ist dünner als sein Vorgänger.
Bild 8/35: Die Kopfhörerbuchse für das Headset ist nicht mehr oben, ...
Bild 9/35: ... sondern nun unten neben dem Mikrofon.
Bild 10/35: Rückseite des iPhone 5 (oben) sieht deutlich anders aus als beim iPhone 4S.
Bild 11/35: Das iPhone 5 (unten) ist dünner als sein Vorgänger.
Bild 12/35: iPhone 5 mit Nano-SIM statt MicroSIM
Bild 13/35: iPhone 5 mit Nano-SIM statt Micro-SIM
Bild 14/35: Micro-USB (oben) im Vergleich zu Apples neuem Lightning-Anschluss
Bild 15/35: Die Anschlüsse sind fast gleich groß.
Bild 16/35: Lightning (oben) im Vergleich zum alten 30-Pin-Dock-Anschluss
Bild 17/35: iPhone 5 mit Lightning-Kabel
Bild 18/35: Das iPhone 5 hat mehr Platz.
Bild 19/35: Die Umlaute sind im Querformat angenehm zu bedienen.
Bild 20/35: In der App-Übersicht ist Platz für vier weitere Anwendungen.
Bild 21/35: iPhone 5
Bild 22/35: Navigation auf dem iPhone 5
Bild 23/35: Navigation auf dem iPhone 5
Bild 24/35: LTE lässt sich abschalten.
Bild 25/35: Navigation auf dem iPhone 5 im Hintergrund
Bild 26/35: Navigation auf dem iPhone 5 im Hintergrund
Bild 27/35: Jetpack bietet mehr Platz, aber nur auf der linken Seite.
Bild 28/35: Zombie Tsunami ohne Anpassung. Balken sind links und rechts zu erkennen.
Bild 29/35: Browser auf dem iPhone 5
Bild 30/35: Browser auf dem iPhone 5
Bild 31/35: Browser auf dem iPhone 5
Bild 32/35: Die Wetter-App ist etwas angepasst worden.
Bild 33/35: Geekbench-Daten
Bild 34/35: Bild mit dem iPhone 5...
Bild 35/35: ...und dem iPhone 4S
Im Unterschied zum iPhone 4 und 4S hat das iPhone 5 ein Aluminiumgehäuse erhalten. Dies ist wohl deutlich anfälliger für Kratzer als das Glasgehäuse der Vorgänger. Die Umfrage von Macrumors zeigt(öffnet im neuen Fenster) , dass bereits 10 Prozent der Geräte innerhalb weniger Tage erste Kratzer abbekommen haben, die nicht auf die oben genannten Fertigungsfehler zurückzuführen waren.
Neben den Kratzern beklagen iPhone-5-Käufer ein nicht korrekt zusammengesetztes Gehäuse. Direkt unter dem Sperrknopf zeige sich eine Lücke im Gehäuse, die Licht durchlasse, berichten Nutzer im Macrumors-Forum(öffnet im neuen Fenster) . Eigentlich sollte das Gehäuse so verschlossen sein, dass es solche Lücken nicht gibt.
WLAN-Probleme durch Apple bestätigt
Neben den Problemen am iPhone-5-Gehäuse gibt es auch Schwierigkeiten mit der WLAN-Funktion im iPhone 5, wie Nutzer auf Macrumors(öffnet im neuen Fenster) und in Apples Supportforum(öffnet im neuen Fenster) beklagen. Ein Forennutzer hat vom Apple-Support die Auskunft erhalten, dass der Fehler bekannt sei und derzeit untersucht werde. Apple wolle den Fehler korrigieren. Derzeit ist noch nicht klar, ob es sich um einen Hard- oder Softwarefehler handelt. Betroffene Nutzer beklagen, dass sie keine WLAN-Verbindung aufbauen können oder nur sehr geringe Übertragungsraten über WLAN erreichen. Auch Besitzer älterer iPhone-Modelle berichten von WLAN-Ausfällen, nachdem sie iOS 6 installiert haben.
Bild 2/35: iPhone 5 (l.) im Vergleich zum iPhone 4S (r.)
Bild 3/35: iPhone 5
Bild 4/35: iPhone 5 mit neuem Anschluss namens Lightning
Bild 5/35: Apple liefert das iPhone 5 mit Lightning-Kabel und neuem Headset.
Bild 6/35: iPhone 5: Die Rückseite besteht nicht mehr komplett aus Glas.
Bild 7/35: Das iPhone 5 (unten) ist dünner als sein Vorgänger.
Bild 8/35: Die Kopfhörerbuchse für das Headset ist nicht mehr oben, ...
Bild 9/35: ... sondern nun unten neben dem Mikrofon.
Bild 10/35: Rückseite des iPhone 5 (oben) sieht deutlich anders aus als beim iPhone 4S.
Bild 11/35: Das iPhone 5 (unten) ist dünner als sein Vorgänger.
Bild 12/35: iPhone 5 mit Nano-SIM statt MicroSIM
Bild 13/35: iPhone 5 mit Nano-SIM statt Micro-SIM
Bild 14/35: Micro-USB (oben) im Vergleich zu Apples neuem Lightning-Anschluss
Bild 15/35: Die Anschlüsse sind fast gleich groß.
Bild 16/35: Lightning (oben) im Vergleich zum alten 30-Pin-Dock-Anschluss
Bild 17/35: iPhone 5 mit Lightning-Kabel
Bild 18/35: Das iPhone 5 hat mehr Platz.
Bild 19/35: Die Umlaute sind im Querformat angenehm zu bedienen.
Bild 20/35: In der App-Übersicht ist Platz für vier weitere Anwendungen.
Bild 21/35: iPhone 5
Bild 22/35: Navigation auf dem iPhone 5
Bild 23/35: Navigation auf dem iPhone 5
Bild 24/35: LTE lässt sich abschalten.
Bild 25/35: Navigation auf dem iPhone 5 im Hintergrund
Bild 26/35: Navigation auf dem iPhone 5 im Hintergrund
Bild 27/35: Jetpack bietet mehr Platz, aber nur auf der linken Seite.
Bild 28/35: Zombie Tsunami ohne Anpassung. Balken sind links und rechts zu erkennen.
Bild 29/35: Browser auf dem iPhone 5
Bild 30/35: Browser auf dem iPhone 5
Bild 31/35: Browser auf dem iPhone 5
Bild 32/35: Die Wetter-App ist etwas angepasst worden.
Bild 33/35: Geekbench-Daten
Bild 34/35: Bild mit dem iPhone 5...
Bild 35/35: ...und dem iPhone 4S
Nach Auskunft von Apple wurden in den ersten Tagen über 5 Millionen iPhone 5 verkauft. Wie viele Geräte davon mit Fehlern verkauft wurden, hat Apple nicht mitgeteilt. Derzeit soll das iPhone 5 quasi ausverkauft sein, aber Apple will kontinuierlich nachliefern.
In unserem Test konnte das iPhone 5 überzeugen, auch wenn die großen Neuerungen ausblieben und Apple damit lediglich zur Konkurrenz aufschließt, statt eigene Akzente zu setzen. Für Besitzer eines iPhone 4S gibt es derzeit kaum Gründe für einen Wechsel auf das neue Modell. Anders sieht es für iPhone-4-Nutzer aus, wenn ihr Vertrag ohnehin gerade ausläuft und sie auf ein neues Modell wechseln können. Der Einstieg in die iPhone-Welt bleibt mit dem neuen Modell teuer.