Abo
  • IT-Karriere:

Kritik am Streetscooter

Im Dezember berichtete die Tageszeitung Die Welt, der Streetscooter sei bei manchen Zustellern höchst unbeliebt. Die Reichweite sei geringer als angegeben, das Fahrzeug sei nicht wintertauglich, die Fahrer frören bei der Arbeit.

Stellenmarkt
  1. Fraunhofer-Institut für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung IOSB, Karlsruhe
  2. Klöckner Pentaplast GmbH, Heiligenroth

Das Auto, so der Vorwurf, komme nicht die 100 km weit, die Streetscooter angegeben habe. Diesen Vorwurf lässt Kampker nicht gelten. Es sei vielmehr richtig, dass Streetscooter für die Variante mit dem 20-kWh-Akku eine Reichweite von 118 km nach dem Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) angebe.

Die Postreichweite ist geringer

Im Postdienst seien die Anforderungen andere, weshalb die Reichweite für diesen Anwendungsfall auf 80 km festgelegt worden sei. "Und diese Reichweite, die wir versprochen haben, ist in jedem Fall machbar, auch inklusive Lüftung und Heizung, die ich dann anschalte, wenn ich das Fahrzeug eben auch fahre", betont Kampker.

Der zweite Vorwurf gegen Streetscooter ist, dass es im Auto im Winter nicht warm genug sei. Auch dem widerspricht Kampker. Das Fahrzeug habe drei Heizsysteme: eine herkömmliche, mit der Lüftung gekoppelte Heizung, eine Sitzheizung sowie eine beheizte Frontscheibe. Zudem werde das Auto morgens vorgeheizt, wenn es an der Ladestation hänge. Die Temperatur sei an mehreren Punkten im Innenraum gemessen und mit ähnlichen Fahrzeugen verglichen worden. "Da schneiden wir sehr gut ab. Der Vorwurf des Frierens ist aufgrund der Faktenlage nicht nachvollziehbar."

Der Streetscooter bekommt einen größeren Akku

Vielleicht tragen die Verbesserungen, die Streetscooter plant, dazu bei, die Laune der Zusteller zu verbessern, etwa eine größere Reichweite: Derzeit gibt es die Autos mit einem 20- oder einem 40-kWh-Akku. Im kommenden Jahr wird noch ein größerer mit einer Kapazität von 60 kWh hinzukommen. Diese Akkuvariante sei zum einen für größere Zustellbezirke der Post gedacht. Aber auch Drittkunden hätten sich Fahrzeuge mit höherer Reichweite gewünscht, sagt Kampker.

Zudem wolle das Unternehmen 500 Fahrzeuge mit einem Range Extender ausstatten, die dann eine Reichweite von etwa 500 km haben sollen. Der Range Extender wird eine Brennstoffzelle, die mit Wasserstoff betrieben wird. Ein Verbrennungsmotor als Range Extender kommt für Kampker nicht infrage. "Das passt nicht zu uns."

Möglicherweise überzeugen sie aber auch die autonomen Funktionen, mt denen die Fahrzeuge irgendwann einmal ausgerüstet werden könnten, um ihnen ihre Arbeit zu erleichtern.

 Streetscooter: Der Lieferwagen folgt aufs WortDer Streetscooter folgt dem Zusteller 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5.  


Anzeige
Top-Angebote
  1. 19,99€
  2. 124,99€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. Football Manager 2019 für 17,99€, Car Mechanic Simulator 2018 für 7,99€, Forza Horizon...

berritorre 20. Mär 2018

Den braucht er gar nicht entgegen zu nehmen, den bringt er ja meist selbst mit.

berritorre 20. Mär 2018

Was hat das mit keiner Ahnung zu tun? Habe ich ja schon gesagt, dass man die Probleme...

logged_in 14. Mär 2018

Hier auch! Jeder Postbote hat ein Rad mit E-Unterstützung.

bombinho 13. Mär 2018

Nur wenn der Fahrer regelmaessig leicht bekleidet unterwegs ist ;)

kommentar4711 09. Mär 2018

Dann aber bitte auch nicht vergessen den Stromverbrauch beim Vorheizen in die...


Folgen Sie uns
       


iPad Mini (2019) - Fazit

Nach vier Jahren hat Apple ein neues iPad Mini vorgestellt. Das neue Modell hat wieder einen 7,9 Zoll großen Bildschirm und unterstützt dieses Mal auch den Apple Pencil.

iPad Mini (2019) - Fazit Video aufrufen
Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
    Chromium
    Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

    Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
    Von Oliver Nickel

    1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
    2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
    3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

    Lightyear One: Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom
    Lightyear One
    Luxus-Elektroauto fährt auch mit Solarstrom

    Ein niederländisches Jungunternehmen hat ein ungewöhnliches Fahrzeug entwickelt, das Luxus und Umweltfreundlichkeit kombiniert. Solarzellen auf dem Dach erhöhen die Reichweite um bis zu 220 Kilometer.
    Von Wolfgang Kempkens

    1. EZ-Pod Renault-Miniauto soll Stadtverkehr in Kolonne fahren
    2. Elektromobilität EnBW will weitere 2.000 Schnellladepunkte errichten
    3. Elektromobilität Verkehrsminister will Elektroautos länger und mehr fördern

      •  /