Fazit: Mehr sehen geht im IMAX besser

Wer sich unter 270-Grad-Projektion atemberaubende Panoramalandschaften zum begeisterten Umgucken vorstellt, wird von ScreenX sehr enttäuscht sein. Diese falsche Erwartung wecken die animierten Werbevideos des koreanischen Lizenzgebers CJ Group aber offensichtlich ganz bewusst. So wie ich die Technik bei Jumanji in Berlin erlebt habe, kann sie detaillierte Bilder in der gleichen Qualität wie auf der Hauptleinwand schon theoretisch gar nicht darstellen.

Stellenmarkt
  1. Junior Software Entwickler (m/w/d)
    SUSS MicroTec Lithography GmbH, Garching
  2. Senior IT Systemadministrator (m/w/d)
    ASYS Automatisierungssysteme GmbH, Dornstadt
Detailsuche

Trotz aller Kritik möchte ich ScreenX ein gewisses Spaßpotenzial bei einem passender zugeschnittenen Film nicht gänzlich abstreiten. Flugsequenzen aus der Cockpitperspektive, links und rechts am Zuschauer vorbeifliegende Laserschüsse oder die Großstadtkulisse einer rasanten Verfolgungsjagd stelle ich mir aufregender vor als die eher langweilige Umsetzung beim unspektakulären Jumanji.

Im Ausland erschien im vergangenen Jahr mit Aquaman beispielsweise ein Film, dessen Unterwasserszenario durch ScreenX Zuschauerberichten zufolge zumindest einen Ambilight-artigen Atmosphärebonus gewinnen konnte. Selbst wenn die zusätzliche Immersion vorrangig in den Augenwinkeln stattfindet und nicht die Schärfe des Hauptbildes hat.

  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)

Noch können interessierte Kinogänger ScreenX im UCI Mercedes-Platz ohne Zuschlag aufs Kinoticket ausprobieren. Wie eine Firmensprecherin Golem.de auf Nachfrage mitteilte, ist ein bislang nicht festgelegter Aufpreis an diesem Standort allerdings geplant. Den sehe ich im benachbarten IMAX-Saal zweifellos besser investiert. Die Riesenleinwand mit moderner Laserprojektion bietet besonders bei nativ dafür gedrehten Szenen einen länger anhaltenden Wow-Faktor und zeigt bei manchen Filmen oben und unten sogar ebenfalls mehr vom Bildausschnitt, den der Zuschauer dort aber auch wirklich glasklar ohne optische Abstriche im Fokus hat.

Golem Akademie
  1. Hands-on C# Programmierung: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    12.–13. Januar 2022, virtuell
  2. Netzwerktechnik Kompaktkurs: virtueller Fünf-Tage-Workshop
    6.–10. Dezember 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

International gibt es das Multiprojektionssystem ScreenX bereits an mehreren Standorten, in Deutschland wurde es zum Filmstart von Jumanji: The Next Level am 12. Dezember 2019 zuerst in Berlin, am 18. Dezember auch im Filmpalast Kassel in Betrieb genommen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Pre-Visuals für die Augenwinkel
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


xla881 09. Jan 2020

Nein, kann man nicht. Es ist ein entscheidender Unterschied, ob ich etwas angeboten...

Sphinx2k 31. Dez 2019

Ist doch etwas anderes auf einem Sitz mit Kleidung dazwischen zu sitzen. Als ein Gerät...

irata 27. Dez 2019

Cinéorama hatte 10 Projektoren für 360° und wurde auf der Weltausstellung Paris 1900...

Vögelchen 27. Dez 2019

*facepalm*

Vögelchen 27. Dez 2019

Das scheint mir aber dann doch eine ziemliche Nischenanwendung zu sein, wo diese noch...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Softwarepatent
Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten

Microsoft hat eine Klage um ein Software-Patent vor dem BGH verloren. Das Patent beschreibt Grundlagentechnik und könnte zahlreiche weitere Cloud-Anbieter betreffen.
Ein Bericht von Stefan Krempl

Softwarepatent: Uraltpatent könnte Microsoft Millionen kosten
Artikel
  1. Tim Cook: Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung
    Tim Cook
    Apple traf geheime Absprache mit chinesischer Regierung

    Tim Cook soll 2016 in China für Apple lobbyiert haben - der Deal soll 275 Milliarden US-Dollar wert sein. Öffentlich gemacht wurde die Absprache nicht.

  2. Krypto: Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten
    Krypto
    Angeblicher Nakamoto darf 1,1 Millionen Bitcoin behalten

    Ein Gericht hat entschieden, dass Craig Wright der Familie seines Geschäftspartners keine Bitcoins schuldet - kommt jetzt der Beweis, dass er Satoshi Nakamoto ist?

  3. Funklochamt: Erstes Förderprojekt der MIG in Scheuers Wahlkreis
    Funklochamt
    Erstes Förderprojekt der MIG in Scheuers Wahlkreis

    Das Funklochamt MIG hat endlich ein Förderprojekt gefunden. Es ist ein besonderer Ort für Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MM Weihnachtsgeschenkt (u. a. 3 Spiele kaufen, nur 2 bezahlen) • PS5 & Xbox Series X mit o2-Vertrag bestellbar • Apple Days bei Saturn (u. a. MacBook Air M1 949€) • Switch OLED 349,99€ • Saturn-Advent: HP Reverb G2 + Controller 499,99€ • Logitech MX Keys Mini 89,99€ [Werbung]
    •  /