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Pre-Visuals für die Augenwinkel

Schon beim Vorfilm, der die Vorzüge der Technik im Stil einer Demo herausheben soll, erkenne ich, ohne penibel genau hinzugucken, dass Nebenbilder und Vorderleinwand minimal zeitversetzt ablaufen, also nicht perfekt synchron sind. Zudem vermute ich, wie schon geschrieben, dass die Auflösung der verschiedenen Projektionen schon wegen der unterschiedlichen Seitenverhältnisse nicht übereinstimmt - ob nun bei den letztendlich abgespielten Master-Files oder irgendwo vorher im Prozess beim Rendering des ScreenX-Materials.

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Gerade Linien im Bild, die von einer Leinwand in die andere übergehen, schließen meistens nicht passend aneinander an. Computergenerierte Elemente, in Jumanji beispielsweise ganze Horden heranstapfender Tiere, sehen auf dem Material der Seitenwände aus wie nicht fertig produzierte Pre-Visuals - also minimalistische, grob animierte Platzhaltergrafiken ohne fertiges Color-Grading, die vom Filmteam normalerweise nur zur Orientierung während der Produktion verwendet werden.

Da das erweiterte Sichtfeld aber sowieso stets abgedunkelt, kontrastarm und verschwommen erscheint, reizt es mich schon nach wenigen Minuten gar nicht mehr, dort überhaupt noch bewusst hinzugucken. Und trotzdem stört es mein Kinoerlebnis weiterhin mehr, als es zu bereichern. Was auch daran liegt, wie willkürlich und unvorteilhaft Jumanji: The Next Level das Gimmick einsetzt.

  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
  • Werbebild mit Le Mans '66 (Bild: 20th Century Fox / ScreenX)
Werbebild mit Jumanji: The Next Level (Bild: Sony Pictures / ScreenX)

Die ohnehin langweilige Filmfortsetzung hat nur wenige Actionszenen zu bieten, in denen ScreenX selbst in technischer Perfektion reizvoll gewesen wäre. Den Großteil der Laufzeit über wird die Leinwanderweiterung daher mangels passender Momente einfach ab und zu mal minutenlang aktiviert, wenn die Hauptfiguren nur in der Gegend herumstehen und langatmige Dialoge führen.

Während der wenig fesselnden Gespräche fühle ich mich dann konstant davon abgelenkt, dass mir in den Augenwinkeln suggeriert wird, es gebe links und rechts vielleicht etwas Interessanteres zu sehen. In der Regel ist da aber dann doch nur Wüste oder grünes Gestrüpp, das mich vom eigentlichen Fokus der aktuellen Szene ablenkt. Bei einem besseren Film ginge das wirklich auf die Nerven.

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 ScreenX: Mehr Leinwand, kein MehrwertFazit: Mehr sehen geht im IMAX besser 
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xla881 09. Jan 2020

Nein, kann man nicht. Es ist ein entscheidender Unterschied, ob ich etwas angeboten...

Sphinx2k 31. Dez 2019

Ist doch etwas anderes auf einem Sitz mit Kleidung dazwischen zu sitzen. Als ein Gerät...

irata 27. Dez 2019

Cinéorama hatte 10 Projektoren für 360° und wurde auf der Weltausstellung Paris 1900...

Vögelchen 27. Dez 2019

*facepalm*

Vögelchen 27. Dez 2019

Das scheint mir aber dann doch eine ziemliche Nischenanwendung zu sein, wo diese noch...


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