Abo
  • Services:
Anzeige
Chromecast-Vorstellung in San Francisco
Chromecast-Vorstellung in San Francisco (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Mobile Digital Media und Allseen Alliance

Anzeige

Keine Screen-Sharing-Standards sind übrigens das von der DLNA spezifizierte Mobile Digital Media sowie das entsprechende Gegenstück der Allseen Alliance, ehemals Alljoyn von Qualcomm. Auf Umwegen kann zwar mit DLNA wie mit Allseen/Alljoyn der Bildschirminhalt übertragen werden. Aber im Gegensatz zum Screen-Sharing werden DLNA und Allseen/Alljoyn in erster Linie dazu genutzt, um Steuerungssignale und Daten, in der Regel audiovisuelle oder reine Audioinhalte, von einem Gerät zum anderen zu übertragen - unabhängig vom Hersteller oder Gerätetyp.

Eigentliches Ziel von DLNA ist, die Interoperabilität informationstechnischer Geräte unterschiedlicher Hersteller aus dem Heimbereich sicherzustellen - also die Waschmaschine mit dem Notebook zu steuern oder eine Benachrichtigung vom Kühlschrank auf den Fernseher zu bekommen, wenn die Milch alle ist.

Fazit

Apple Airplay arbeitet nicht mit Miracast und anderen Standards zusammen, und umgekehrt funkt kein Android-Smartphone oder Wi-Di-fähiges Notebook an einen Airplay-Empfänger. Heterogene Umgebungen sind weniger empfehlenswert. Generell zeichnet sich ab, dass vor allem Geräte vom selben Hersteller oder solche, die für deren Standard vom Hersteller zertifiziert wurden, am ehesten miteinander kommunizieren. Miracast kann das zwar, indem es mit Wi-Di oder Allshare an einen DLNA-Empfänger funkt, aber das hat mitunter erheblich höhere Latenzzeiten zur Folge.

Zusammenfassend kann man sagen, dass Samsung Allshare und Apple Airplay Interoperabilität und Screen-Sharing zugleich beherrschen, während Intel Wireless-Display respektive Wi-Fi Alliance' Miracast reine Screen-Sharing-Standards sind, die mittels DLNA oder Allseen/Alljoyn bei Bedarf um Interoperabilität erweitert werden können.

Neben den herstellereigenen Produkten gibt es eine Vielzahl an HDMI- und USB-Adaptern im unteren bis mittleren Preisbereich zwischen 20 und 50 Euro, um nachzurüsten. Diese unterstützen nicht selten mindestens zwei Standards.

Insgesamt sieht die Zukunft für Screen-Sharing gut aus: Derzeit wird an innovativen Anwendungen gearbeitet. Einige Receiver und Netzwerkadapter wie die von Devolo und AVM können bereits Fernsehsignale auf Tablets und Smartphones streamen. Auch andere Anbieter wie Technisat bieten diese Funktion schon. Am Streaming von Fernsehprogrammen im heimischen Netzwerk vom Receiver auf den Fernseher oder Beamer arbeiten aber auch andere Hersteller wie Unitymedia, das Unterstützung für Derartiges bei der Markteinführung seiner Horizon-Box von Samsung im vergangenen Jahr angekündigt hat. Es bleibt also spannend.

 Samsung Allshare

eye home zur Startseite
Anonymer Nutzer 19. Feb 2014

Meine erste Squeezbox hab ich 2002 gekauft und die ist heute noch, in einer etwas...

keks.de 19. Feb 2014

Video via AirPlay funktioniert auch von Android aus, und zwar mit der App "Twonkey...

Anonymer Nutzer 19. Feb 2014

Ja, so sind nämlich drei Geräte mit der Wiedergabe beschäftigt und eine Datenverbindung...

MarioWario 19. Feb 2014

altes iPad nutzen. Bisher habe ich Netscan und ConnectBot (für ssh) installiert, aber ich...

martinboett 18. Feb 2014

erst damit wirds in 1080p so >richtig< fluppen. aktuell nutze ich sowas gern für videos...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. ARRK ENGINEERING, München
  3. BENTELER-Group, Düsseldorf
  4. Robert Bosch GmbH, Berlin


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ + 3,99€ Versand
  2. 56,08€ (Vergleichspreis ab ca. 65€)

Folgen Sie uns
       


  1. Bundestagswahl 2017

    Union und SPD verlieren, Jamaika-Koalition rückt näher

  2. IFR

    Zahl der verkauften Haushaltsroboter steigt stark an

  3. FTTH

    CDU für Verkauf der Telekom-Aktien

  4. Konkurrenz

    Unitymedia gegen Bürgerprämie für Glasfaser

  5. Arduino MKR GSM und WAN

    Mikrocontroller-Boards überbrücken weite Funkstrecken

  6. Fahrdienst

    London stoppt Uber, Protest wächst

  7. Facebook

    Mark Zuckerberg lenkt im Streit mit Investoren ein

  8. Merged-Reality-Headset

    Intel stellt Project Alloy ein

  9. Teardown

    Glasrückseite des iPhone 8 kann zum Problem werden

  10. E-Mail

    Adobe veröffentlicht versehentlich privaten PGP-Key im Blog



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Bundestagswahl 2017: Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
Bundestagswahl 2017
Viagra, Datenbankpasswörter und uralte Sicherheitslücken
  1. Zitis Wer Sicherheitslücken findet, darf sie behalten
  2. Merkel im Bundestag "Wir wollen nicht im Technikmuseum enden"
  3. TV-Duell Merkel-Schulz Die Digitalisierung schafft es nur ins Schlusswort

Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300: Die Schlechtwetter-Kameras
Olympus Tough TG5 vs. Nikon Coolpix W300
Die Schlechtwetter-Kameras
  1. Mobilestudio Pro 16 im Test Wacom nennt 2,2-Kilogramm-Grafiktablet "mobil"
  2. HP Z8 Workstation Mit 3 TByte RAM und 56 CPU-Kernen komplexe Bilder rendern
  3. Meeting Owl KI-Eule erkennt Teilnehmer in Meetings

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

  1. Re: Selbstgemachtes Problem

    bombinho | 19:43

  2. Re: "IT-News für Profis"-Bashing in 3,2,1...

    olus87 | 19:40

  3. Opps

    slead | 19:36

  4. Re: SUbventionen sind unsinnig

    bombinho | 19:32

  5. Re: Der starke Kleber

    ArcherV | 19:11


  1. 19:04

  2. 15:18

  3. 13:34

  4. 12:03

  5. 10:56

  6. 15:37

  7. 15:08

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel