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Chromecast-Vorstellung in San Francisco
Chromecast-Vorstellung in San Francisco (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)

Google Chromecast

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Der Chromecast von Google ist Standard- und Streaming-Adapter zugleich. Ein anderes Produkt mit dem Standard gibt es nicht. Das Gerät sieht aus wie ein etwas zu groß geratener USB-Stick mit HDMI-Stecker. Über den Chromecast lassen sich auf einem Fernseher oder einer anderen Videoanlage mit HDMI-Eingang von Google zugelassene Inhalte von Android oder iOS-Apps sowie vom Chrome-Browser unter Windows, OS X und Chrome OS über Wifi übertragen.

Dabei gibt es zwei Modi: Der erste Modus kommt auf Mobilgeräten zur Anwendung. Hierbei wird in der App der Inhalt ausgewählt und gesteuert, während der Stick diesen direkt aus dem Internet über das Mobilgerät streamt. Es handelt sich bei Google Chromecast daher mehr um eine Fernbedienung als um eine Fernübertragung.

Geringer Energieverbrauch

Das bringt einige Vorteile mit sich, wie etwa geringeren Energieverbrauch, da die Smartphones und Tablets lediglich das Abspielen anstoßen und nicht dauerhaft im Einsatz sind. Zudem können mehrere Anwender gleichzeitig auf den Google-Stick zugreifen und so zum Beispiel Lieder oder Videos zur Playlist hinzufügen. Außerdem wird die Wiedergabe nicht unterbrochen, wenn die Batterie des Mobilgeräts leer ist oder es sich außerhalb der WLAN-Reichweite befindet.

Der zweite Modus kommt auf Notebooks und Desktop-Computern mit dem Google-Chrome-Browser zum Einsatz. Chrome dient dabei als Quelle. Es werden Inhalte direkt vom Computer an den Chromecast-Stick übertragen - der Browserinhalt wird auf den Fernseher gespiegelt. Auch in diesem Fall findet kein echtes Screen-Sharing statt, da nur der Inhalt des Browsers und nicht des gesamten Bildschirms übertragen wird.

Chromecast ist streng genommen kein Screen-Sharing-Standard

Der Nachteil von Chromecast: Durch die Einschränkungen der abspielbaren Inhalte und zugelassene Anwendungen wird der Standard leider um jegliche Interoperabilitätsfunktionalität beschnitten. Die reine Anstoß-Funktion zur Inhaltswiedergabe ebenso wie die halbherzige Duplizierung des Bildschirminhalts - es wird nur der Browserinhalt aus dem Google Browser Chrome übertragen - lassen keine Klassifizierung als Screen-Sharing-Standard zu.

Googles Konzept, den Inhalt vom Stick streamen zu lassen, ist eine Neuerung. Aber nicht nur die Anwendungen müssen vom Suchmaschinenbetreiber zertifiziert sein, sondern jeglicher Inhalt unterliegt deren Zensur. Spiele werden zurzeit gar nicht unterstützt. Und potenziell gibt es einen verringerten Datenschutz, da der Informationsaustausch über Google-Server erfolgt. Zumindest war das bisher so: Laut der letzten Meldung öffnet Google mit der Veröffentlichung eines neuen Software Development Kit (SDK) sein Chromecast-Format für App-Entwickler für Android, iOS und Chrome. Inwiefern die Daten dann frei vom Gerät selbst auf den Empfänger oder weiterhin über Google gesendet werden können, ist bisher noch unklar.

 Screen-Sharing: Funken ist Silber, Kommunikation ist GoldIntel Wireless-Display 

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Anonymer Nutzer 19. Feb 2014

Meine erste Squeezbox hab ich 2002 gekauft und die ist heute noch, in einer etwas...

keks.de 19. Feb 2014

Video via AirPlay funktioniert auch von Android aus, und zwar mit der App "Twonkey...

Anonymer Nutzer 19. Feb 2014

Ja, so sind nämlich drei Geräte mit der Wiedergabe beschäftigt und eine Datenverbindung...

MarioWario 19. Feb 2014

altes iPad nutzen. Bisher habe ich Netscan und ConnectBot (für ssh) installiert, aber ich...

martinboett 18. Feb 2014

erst damit wirds in 1080p so >richtig< fluppen. aktuell nutze ich sowas gern für videos...



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