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Scrapling und Openclaw:
Wenn der KI-Agent bewaffnet wird

Mit Scrapling lassen sich Cloudflare -Captchas vollautomatisch lösen. Für Entwickler ist es praktisch, aber es wird in den falschen Händen schnell zur Gefahr.
/ Stephan Skrobisch
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Dienste wie Cloudflare existieren nicht aus Willkür. Wer diese Barrieren automatisiert umgeht, agiert ausdrücklich gegen den Willen des Betreibers. Da hilft es auch nicht, dem KI-Agenten die Schuld zu geben. (Bild: KI-generiert mit Sora von Stephan Skrobisch)
Dienste wie Cloudflare existieren nicht aus Willkür. Wer diese Barrieren automatisiert umgeht, agiert ausdrücklich gegen den Willen des Betreibers. Da hilft es auch nicht, dem KI-Agenten die Schuld zu geben. Bild: KI-generiert mit Sora von Stephan Skrobisch

Scrapling(öffnet im neuen Fenster) ist ein Open-Source-Python-Framework, das seit Ende 2024 auf Github verfügbar ist, und hat inzwischen knapp 9.000 positive Bewertungen eingesammelt. Verantwortlich für die Entwicklung ist Karim Shoair. Der aus Ägypten stammende Entwickler ist auf Github unter dem Pseudonym D4Vinci aktiv. Auf seiner Profilseite(öffnet im neuen Fenster) listet er neben Scrapling noch zahlreiche ältere Tools aus dem Bereich der Informationssicherheit, darunter Projekte wie Cr3dOv3r oder One-Lin3r. Sein Schwerpunkt liegt jedoch schon seit vielen Jahren auf dem Web-Scraping und dem Scrapling.

Das Herzstück des Frameworks ist der sogenannte Stealthyfetcher. Er basierte ursprünglich auf Camoufox, einer modifizierten Firefox-Version. Seit der Version 0.3.13 kommt standardmäßig Patchright auf Chromium-Basis zum Einsatz. Beide Varianten sind in der Lage, Browser-Fingerprints zu fälschen. Zusätzlich werden WebGL- und WebRTC-Parameter manipuliert. Die Simulation menschlicher Mausbewegungen ist ebenfalls möglich.

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