Scout: Amazon liefert Waren auf sechs Rädern aus

Amazon hat einen autonomen Lieferroboter mit sechs Rädern vorgestellt, der Waren direkt zum Kunden bringt und eigenständig über den Bürgersteig fährt.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Amazon Scout
Amazon Scout (Bild: Amazon)

Der Amazon Scout sieht einem Roboter aus Litauen ähnlich, den Starship Technologies in den vergangenen Jahren unter anderem mit Paketdiensten getestet hat: Auf sechs Rädern wird eine Kiste mit den bestellten Waren transportiert, die vom Kunden mit einem Code geöffnet werden kann, den dieser auf sein Smartphone erhält. Während der Tests von Amazon in den USA begleitet ein Mensch den Roboter, damit es bei Fehlern nicht zu Unfällen kommt.

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Künftig soll der Lieferroboter aber autonom Waren direkt bis zum Kunden bringen, was schneller gehen soll als die Zustellung per Paketbote. Die Vorteile sind klar: Der Roboter muss keinen Parkplatz suchen, kostet weder Sozialversicherung noch Lohn und dürfte deutlich günstiger sein als ein Lieferwagen samt Benzin und Wartung.

Amazon testet die Scouts im US-Bundesstaat Washington in der Metropolregion Seattle im ländlichen Snohomish County. Die Fahrzeuge sollen an Wochentagen und nur bei Tageslicht unter Aufsicht Waren ausliefern. Sie fahren in Schrittgeschwindigkeit, nutzen elektronisches Kartenmaterial und verfügen über Sensoren, um die Umwelt zu erfassen und Fußgängern, Fahrzeugen und Tieren ausweichen zu können.

Auch andere Unternehmen haben autonome Lieferroboter entwickelt. Der Nuro R1 beispielsweise ist ein fahrerloses Lieferfahrzeug von der Größe eines Pkw.

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