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Scott Thompson: Abgetretener Yahoo-Chef hat Krebs

Die Diagnose Schilddrüsenkrebs traf Scott Thompson mitten in der Führungskrise, die er wegen falscher Angaben zu seinem Bachelor-Titel bei Yahoo ausgelöst hatte.

Artikel veröffentlicht am ,
Scott Thompson im Januar 2012
Scott Thompson im Januar 2012 (Bild: Yodel Anecdotal/Yahoo-Blog)

Scott Thompson, der am 12. Mai 2012 als Yahoo-Konzernchef zurückgetreten ist, leidet an Krebs. Laut einem Bericht des Wall Street Journals hat Thompson seine Erkrankung dem Aufsichtsrat und zahlreichen Arbeitskollegen des Internetkonzerns mitgeteilt.

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Die Diagnose Schilddrüsenkrebs habe der 54-Jährige in der vergangenen Woche mitgeteilt bekommen. Thompsons Entscheidung, bei Yahoo auszuscheiden, sei durch den Befund mitbeeinflusst worden. Er hatte am vergangenen Wochenende sein Ausscheiden mit Yahoo ausgehandelt, hat das Wall Street Journal weiter erfahren.

Thompson hatte angegeben, dass er am Stonehill College einen Bachelor-Titel in Informatik erworben hatte, was nicht der Wahrheit entsprach. Der Großaktionär Third Point hatte die falschen Angaben von Thompson durch eine einfache Google-Suche entdeckt.

Thompson war erst vor vier Monaten von dem Bezahldienstleister Paypal zu Yahoo gewechselt. Er begann die Konzernführung mit Massenentlassungen und einer Klage gegen den Partner Facebook wegen Patentrechtsverletzungen. Das angeschlagene Internetunternehmen warf Facebook Verstöße gegen zehn seiner Patente aus den Bereichen Onlinewerbung, Einstellungen zum Schutz der Privatsphäre, Personalisierung von Webseiten und Werbung, Kommentierung von Nachrichten und Messaging vor.

Facebook reichte eine Gegenklage ein, weil Yahoo zehn seiner Schutzrechte verletzen würde. Darunter falle auch die Foto-Sharing-Funktion in Yahoos Flickr-Plattform. Dies betreffe auch das Tagging von Personen in den Bildern und das Generieren von personalisierten Newsfeeds.

Der neue Yahoo-Chef Ross Levinsohn kam im November 2010 zu Yahoo, wo er seitdem das Landesgeschäft in Amerika verantwortete. Er war zuvor bei dem Investmentunternehmen Fuse Capital und bei Fox Interactive Media, der Internetsparte des Medienkonzerns News Corporation.



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San_Tropez 15. Mai 2012

Ah okay, hab es dann später auch in der FT Deutschland gelesen. Ich finde nur dass er es...

SoniX 14. Mai 2012

Das wichtige dabei ist: Du sollst die News lesen, die Banner angucken und möglicht noch...

Asmael 14. Mai 2012

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