Scott Adams: Hunderte Zeitungen setzen Dilbert-Comic wegen Rassismus ab

Zahlreiche US-Zeitungen haben laut einem Bericht von CNN(öffnet im neuen Fenster) die Veröffentlichung des Comics Dilbert eingestellt. Grund ist eine Tirade des Zeichners Scott Adams auf Youtube(öffnet im neuen Fenster) , in der er schwarze Amerikaner als "Hassgruppe" bezeichnet und fordert, dass Weiße sich "verdammt noch mal" von ihnen fernhalten sollten.
In den Comics von Dilbert(öffnet im neuen Fenster) wird vornehmlich die IT-Arbeitskultur karikiert.
USA Today Network, zu dem Hunderte von Zeitungen gehören, teilte auf Twitter mit(öffnet im neuen Fenster) , dass es den Comic einstelle. Das gilt auch für die Washington Post und die Tageszeitung Plain Dealer in Cleveland(öffnet im neuen Fenster) .
Scott Adams äußerte sich einem Beitrag auf Youtube zu einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Rasmussen Reports. Der Umfrage zufolge stimmten 53 Prozent der schwarzen Amerikaner der Aussage "Es ist okay, weiß zu sein" zu. Laut der Anti-Defamation League(öffnet im neuen Fenster) wurde die Umfrage 2017 von Mitgliedern des Forums 4chan verbreitet und seitdem vielfach von Rassisten verwendet. "It's Okay to be White" habe aber bereits "eine lange Geschichte" in der Alt-Right-Bewegung, die weit vor 2017 beginnt.
Adams sagte dazu: "Wenn fast die Hälfte aller Schwarzen nicht mit Weißen zurechtkommen – laut dieser Umfrage, nicht laut mir, aber laut dieser Umfrage – dann ist das eine Hassgruppe."
Der Zeichner erklärte inzwischen auf Twitter(öffnet im neuen Fenster) er habe den Menschen nur raten wollen, "Hass zu vermeiden" . Die Entfernung seines Cartoons sei ein Zeichen dafür, dass die Redefreiheit in Amerika angegriffen werde.



