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Scorpion Capital:
Quantumscape zeigt unter Druck noch mehr Schwächen

Ein Festkörperakku mit fehlenden und verfälschten Daten, Betrugsvorwürfe und Hinweise auf Insidergeschäfte: Eine substanzlose Antwort auf einen kritischen Bericht lässt noch mehr Zweifel an Quantumscape aufkommen.
/ Frank Wunderlich-Pfeiffer
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Quantumscape verspricht neue Akkus, nennt aber keine Details. (Bild: Quantumscape)
Quantumscape verspricht neue Akkus, nennt aber keine Details. Bild: Quantumscape

Die Präsentation der Feststoffbatterie von Quantumscape im Dezember 2020 ließ große Lücken in den Aussagen der Firma, wie Golem.de berichtete . Die Investitionsfirma Scorpion Capital hat nach Gesprächen mit Experten und ehemaligen Mitarbeitern diese Schwachpunkte in einem 188-seitigen Bericht(öffnet im neuen Fenster) zusammengefasst und bezeichnete die Aussagen der Firma darin als einen möglichen Betrug.

Scorpion Capital verweist unter anderem darauf, dass Sperren, die den Verkauf von Aktien durch Unternehmensinsider verhindern, in nächster Zeit auslaufen sollen. Bereits zum Jahreswechsel fiel der Aktienkurs von Quantumscape in wenigen Tagen um 50 Prozent, als Anteilsinhaber Optionen zum Kauf von Aktien zu einem sehr niedrigen Preis einlösen konnten, die sie anschließend in großen Mengen auf dem Markt verkauften. Je höher der Aktienkurs ist, bei dem das geschieht, desto profitabler ist das Geschäft. Scorpion wirft der Firma vor, mit falschen Versprechen den Aktienkurs zu steigern und vergleicht sie mit betrügerischen Firmen wie Nikola und Theranos.(öffnet im neuen Fenster)

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